Antworten gab es bei dem Podiumsgespräch im Jüdischen Kulturzentrum Shalom Ende Februar in Würzburg keine. Die Kernfrage „Was tun gegen Antisemitismus“ wurde einmal mehr der Ratlosigkeit anvertraut – sieht man von dem sicherlich aufrichtig gemeinten Appell „Bildung, Bildung, Bildung“ oder dem Einfordern von Zivilcourage ab. So beschämend es ist: Offensichtlich sind selbst die vermeintlich Gebildeten nicht in der Lage, jeglicher Judenfeindlichkeit so zu begegnen, dass die jüdischen Mitbürger (gegenwärtig ca. 125.000 in Deutschland) ohne Angst vor Anfeindungen unter uns leben können; zumal es gerade auch […]

