Kategorie: Kultur

Ausgabe November / Dezember 2022 | Kultur

Für heute und morgen

Um eben nicht „museal“ – also altbacken, verstaubt und zopfig – zu wirken, müssen sich Museen und ihr Betrieb kontinuierlich neu erfinden (wie das inzwischen heißt). Heute wesentlich mehr als gestern und morgen deutlich mehr als heute. Ein Tagungsbericht!

Um Erfahrungen und Pläne für das Museum von heute und morgen auszutauschen, lud das Knauf-Museum in Iphofen zu einer 1. Museumstagung Fränkischer Museen (Ende September 2022) ein und der rege Zuspruch bestätigte, wie willkommen und allzu offensichtlich: notwendig solche Veranstaltungen sind. Die Referenten – neben dem Gastgeber und Leiter des Knauf-Museums Iphofen Markus Mergenthaler – ein Vertreter des Museums für Vor- und Frühgeschichte Berlin, Dr. Bernhard Heeb, der Leiter des Mittelalterlichen Kriminalmuseums Rothenburg ob der Tauber, Dr. Markus Hirte, und Prof. Dr. Hans Jörg Czech [...]
Ausgabe Juli / August 2022 | Kultur

„Vöööllig loosgelööst …“

Seit rund vierzig Jahren gibt es das Nürnberger Kindertheater Rootslöffel. Zwischenzeitlich ­haben sich schon Generationen von Kindern von der eigentlich total durchschaubaren fiktionalen Welt des fast leeren ­Theaterraums, ausgestattet mit minimalsten Requisiten, auf eine Traumreise mitnehmen lassen. In Schlösser, fremde Länder, ja auf ganz andere Planeten…

Frizz Lechner (l.) und Thomas Herr verlassen ihr Raumschiff, um einen fremden Planeten zu erkunden. Kaum zu glauben! Aber mehr braucht es nicht auf der Bühne als eine handelsübliche Klobürste oder eine aus Pappkartons zusammengekleisterte Rakete. Und ab geht es für Kinder ins weite Land der Phantasie voller abenteuerlicher Geschichten. Da wird die Klobürste zum Hightech-Mikrophon, und mit der Papprakete kann man ganz selbstverständlich hinaus ins Weltall, zu anderen Sternen düsen. Was schon in den Anfangszeiten des Theaters, also in den 80er Jahren funktionierte – [...]
Ausgabe November / Dezember 2021 | Kultur

Ungerecht, wie die (Kunst-)­Geschichte manchmal ist.

Max Liebermann kennt man, Paul Signac auch und Van Gogh ­sowieso. Curt Herrmann sollte man kennen, nicht nur weil er in eine Reihe mit den Genannten gehört, sondern auch, weil er viele seiner Werke im fränkischen Pretzfeld malte. Und weil ein Teil davon dort bis heute zu sehen ist.

Ungerecht, wie die (Kunst-)­Geschichte manchmal ist. Eine edle Adresse. Schloß Pretzfeld

Eigentlich war er ein Berliner. Als er 16 Jahre alt war, zog seine Familie dorthin, und der junge, damals schon eigenwillige Mann verließ die Schule noch vor dem Abitur und meldete sich in einem Maleratelier an, im selben, in dem der sieben Jahre ältere Max Liebermann studiert hatte

Ausgabe Juli / August 2021 | Kultur

Jeeedermann!

Das Stück vom Sterben des reichen Mannes ist in diesem Jahr Kern der Kronacher Rosenberg Festspiele. Das Bühnenspektakel, dessen Urfassung aus dem 16. Jahrhundert stammt, fasziniert das Publikum bis heute – und es ist aktueller denn je. Das hat viele Gründe.

Jeeedermann! Jedermann!
Wenn der Jedermann, Hugo von Hofmannsthals reicher Mann, kurz vor dem Dahinscheiden entdeckt, daß er nicht nur Geld, sondern auch Angst hat, und – mehr noch – daß er ein fühlendes Wesen mit Herz und Seele ist, dann ist exakt der Moment gekommen, in dem er seinen Erlösungstod erleben darf. Das passiert zuverlässig und überaus erfolgreich seit 100 Jahren in jedem Sommer vor dem Dom der Festspielstadt Salzburg – und das passiert nun auch erstmals in der Festspielstadt Kronach. Die Rosenberg Festspiele 2021Infos unter: www.rosenbergfestspiele.de [...]
Ausgabe Mai / Juni 2021 | Kultur

Reihengräber, Sturzbecher und ein Kraft ­verleihender Gürtel

Die Ausstellung „Als Franken fränkisch wurde“ im Knauf-Museum in Iphofen zeigt archäologische Funde aus der Merowingerzeit und spürt unseren Ursprüngen nach.

Reihengräber, Sturzbecher und ein Kraft ­verleihender Gürtel Ausstellung "Als Franken fränkisch wurde"
Inszeniertes merowingisches Doppelgrab einer Frau und eines Mannes. (Leihgabe: Kunstreferat der Diözese Würzburg) So ist er nun mal, der Franke: Er betont gerne, daß er ein bißchen anders tickt als das übrige Bayern. Er läßt das „R“ ab und an extra rollen. Und er hängt an seinen Traditionen und dem Wein. Doch woher rührt der regionale Unterschied? Und woher kommt es eigentlich, das Fränkische im Maingebiet? Wer eintauchen will in die frühe regionale Geschichte, ist derzeit im Knauf-Museum in Iphofen richtig. In der Sonderausstellung „Als [...]

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