Kategorie: Stadt-Land-Fluß

Ausgabe Mai / Juni 2017 | Stadt-Land-Fluß

Brücken über den Main

Die Lochkamera-Aufnahmen zeigen freilich nicht nur Brücken über den Main, sondern Brücken in Unterfranken, auch neuere.

Brücken über den Main
Mainbrücke in Kitzingen Aus Steinen gefügte Brücken über Flüsse und Bäche gehören zu den ältesten technischen Kulturleistungen der Menschheit. Aus der Bronzezeit kennen wir Brücken, bei denen große Steinplatten entweder direkt von Ufer zu Ufer gelegt, oder auf steinernen Fundamenten aneinandergereiht gereiht worden sind. Sie waren gewissermaßen die dauerhafteren Nachfolger älterer Stege aus einfach zugerichteten Baumstämmen. Die ersten erhaltenen Steinbogenbrücken dürften die Mykener in Arkadiko auf dem Peloponnes erbaut haben, die in die Zeit um 1300 v. Chr. datiert werden. Als die älteste gewölbte Steinbrücke [...]
Stadt-Land-Fluß

Die zweitkleinste Stadt Deutschlands

Nach 60 Jahren im Sperrgebiet an der innerdeutschen Grenze profitiert Ummerstadt im thüringischen Franken heute von seinen bestens erhaltenen Fachwerkhäusern aus vorindustrieller Zeit.

Die zweitkleinste Stadt Deutschlands
Ein Stadtbild wie aus einer anderen Zeit. Manchmal schluckt ein wolkenverhangener Himmel die Farben. Fällt das Farbige weg, tritt das Grafische in den Vordergrund: die Linien und Kästchen der fränkischen Fachwerkhäuser, die scharfen Schrägen der Scheunendächer, der eigenwillig geformte Bartholomäus-Kirchturm, das Muster des Straßenpflasters und die in schmale Flurstreifen gegliederten Streuobstwiesen außerhalb der Gartenzäune. Wenn irgendwo der Herzschlag der Zeit einmal ausgesetzt hat, dann hier. Ummerstadt ist ein sehr besonderer Ort. Ganz davon abgesehen, dass es sich mit rund 500 Einwohnern um die zweitkleinste Stadt [...]
Ausgabe Juli / August 2020 | Stadt-Land-Fluß

Der Wolkenkratzer am Plärrer

Es gehört zweifellos zu den Wahrzeichen Nürnbergs, und man wollte es belassen, wie es war – nur sanieren und erneuern. Das ist gelungen.

Der Wolkenkratzer am Plärrer
"Das sieht ja noch genauso aus wie vorher!“ Viele Passanten zucken beim Blick auf die hellgelbe Fassade des Hochhauses am Nürnberger Plärrer mit den Schultern und wundern sich. Zugegeben, das markante 15stöckige Gebäude sieht von außen wirklich aus wie vor seiner rund drei Jahre dauernden Kernsanierung mit Baukosten in Höhe von 50 Mio. Euro. Aber der Blick ins Innere des 1953 erbauten Hochhauses zeigt, daß es nicht um bloße Wiederherstellung des Bisherigen auf technisch neuem Stand ging. Anlaß für die Sanierung war der Brandschutz und [...]
Ausgabe Juli / August 2020 | Stadt-Land-Fluß

Die ganze Burgenherrlichkeit in einem Winkel

Wer im Landkreis Haßberge unterwegs ist, kommt aus dem Staunen nicht heraus: In nahezu jedem Ort findet sich eine Burgruine und ein Schloß gleich noch dazu. Eine enorme Dichte, die mit spektakulären Objekten trumpft, wie der hochkarätigen Felsburg Rotenhan, der mächtig thronenden Ruine Altenstein oder der Lichtenstein, Deutschlands besterforschten Burganlage. Seit 2009 werden die 25 kulturhistorisch interessanten Bauwerke durch den Zweckverband Deutscher Burgenwinkel touristisch erschlossen.

Die ganze Burgenherrlichkeit in einem Winkel
Das steht man nun, inmitten all der Burgenherrlichkeit. Gegen Osten geht der Blick durch den imposanten Triumphbogen hinüber zu den Resten des ehemaligen Kapellenchors. Gotische Maßwerkfenster, die ohne Bedachung noch unbeschwerter nach oben streben – ein Stück blauen Himmels wie durch kostbare Spitze gerahmt. Kein Wunder, daß diese erhebende Naturkulisse in der Datenbank der Filmlocations Bayern auftaucht. Wir befinden uns im Herzstück der Burgruine Altenstein (Lkr. Haßberge), und es braucht nur eine 90-Grad-Wendung und wenige Schritte, schon wartet der nächste atemberaubende Ausblick. Zwischen den Mauerresten [...]
Ausgabe März / April 2019 | Stadt-Land-Fluß

Wenn ­Melchancholie eine Landschaft hat

Nordbayerischer Kurier am 31. August 1982: „In wenigen Jahren wird man nur noch aus den Geschichtsbüchern ­erfahren können, was da an der Pegnitz einst war, und nur die alten Leute werden erzählen können, wie es war.“ Genau so kam es. Hermann Hollfelder und Martin Rost sind über siebzig Jahre alt. Sie wohnten in Fischstein und in Oberbrand. Ihre Dörfer sind ­verschwunden.

Wenn ­Melchancholie eine Landschaft hat

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