Landleben

Eine Arche für Anna und Alois

In Deutschland stehen über 100 vom Aussterben ­bedrohte Nutztier-Rassen auf der „Roten Liste“. Das oberfränkische Kleinwendern ist Bayerns erstes Arche-Dorf. Bedrohte Arten wie das Sechsämter-Rotvieh, das Coburger Fuchsschaf oder das Deutsche Reichshuhn haben hier ein Refugium.

Lachshühner

Ein seltenes Landidyll: Auf einer der sattgrünen Fichtelgebirgswiesen steht eine Herde außergewöhnlicher, rotbrauner Kühe. Fast alle haben weiße Schwanzspitzen und helle Hörner. Beinahe wäre das berühmte „Sechsämter-Rotvieh, das als Rasse wohl schon seit über 3000 Jahren als „Keltenvieh“ existiert, ausgestorben. Deshalb startete der Naturpark Fichtelgebirge im Jahr 2012 ein Rettungsprojekt: In Kleinwendern wurde mit Unterstützung der Unteren Naturschutzbehörde und des Bayerischen Umweltministeriums eine Weide eingerichtet und eine kleine Herde Roten Höhenviehs aus der nahen […] Artikel lesen

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LUXHAUS
Bienenfresser - Bosch-Christoph_LBV-Bildarchiv
Natur & Umwelt

Knallbunter Profiteur des Klimawandels

Der Bienenfresser ist der einzige Vertreter einer Vogel­familie, die in den Tropen und Subtropen heimisch ist, der sich in warmen Zeiten in unsere Breitengrade wagt. Endlich ein günstiger Zeitpunkt. Die bislang verregnete Julistrekke wird durch einen Sonnentag […] Artikel lesen

Rosmarie Waldrops
Literatur

Szenen einer deutschen Ehe.

Rosmarie Waldrops grandioser Kitzingen-Roman „The Hanky of Pippin’s daughter“ liegt erstmals in deutscher Übersetzung vor. Soviel Fernsicht ist selten. Vom Schwanberg aus betrachtet, sieht das Maintal aus, als halte man einen Schluck Wasser in seinem Handteller. Eine Perspektive, die zu allen Zeiten Menschen anzog – wegen des Überblicks […] Artikel lesen

Das offizielle Foto der ersten Miss Würzburg 1948
Fränkische Profile

Die sieben Leben der Ilse Schiborr

Von Franken nach Los Angeles und wieder zurück. In 94 Jahren sammelt sich jede Menge Leben an: Trauer, Verluste, unglaubliche Erfolge, Umzüge, große Lieben, laute Fanfaren und leise Zwischentöne. Ilse Schiborr hat das alles erlebt, durchlebt – und ist immer wieder auf die Füße gefallen. Die 94jährige ist eine Grande Dame, die sich ihrer selbst und ihrer Wirkung bewußt ist. „Ich denke, das ist zu viel Gegenlicht, soll ich mich lieber umsetzen?“ fragt Ilse Schiborr beim Fototermin aufmerksam. Wie oft sie in ihrem Leben bereits gefilmt und fotografiert wurde, kann sie nicht mehr zählen. An ihrer Gestik und Mimik erkennt man es sofort: Auf dem Sofa im dreizehnten Stock des Hochhauses in der Schwabenstraße, in dem sie seit 53 Jahren lebt, sitzt ein Profi. Die erste „Miss Würzburg“ der Nachkriegszeit. […]

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Jubiläumsausgabe 100 Jahre Mozartfest Würzburg 2021
Blende 8
Leonhard Oberhäußer Büste
Geschichte(n)

Vom Knieguß zur „Lebensfreude“

Wie ein Schonunger zum Marketing-Manager des Wasserdoktors und Pfarrers Sebastian Kneipp wurde. Sie heißen „Lebensfreude“, „Gute Laune Muntermacher“ oder „Chill out“ und der Wasserdoktor und Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp würde sich wohl die Augen reiben, wenn er sehen könnte, was aus seinen Produkten geworden ist. In diesem Jahr ist Kneipp in aller Munde […] Artikel lesen

Firas Bdiwi
Essen & Trinken

Tischnachbarn

Firas Bdiwi bringt in seinem ­orientalischen Feinkostladen in Würzburg arabisches Essen und ­fränkische Gäste an einen Tisch. Was Gastfreundschaft ist, kann ich gar nicht erklären. Ich bin damit aufgewachsen!“ Firas Bdiwis dunkle Augen werden noch ein wenig größer, als er von den Gepflogenheiten in seinem Heimatland Syrien erzählt. Auf der Straße draußen rollt der Würzburger Feierabendverkehr vorbei […] Artikel lesen

Unterfrankens Fischereifachberater Michael Kolahsa
Natur & Umwelt

„Das Gute schwimmt so nah“

„Gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird einmal satt, lehre ihn Fischen, und er wird nie wieder hungern.“ Dieses Sprichwort des chinesischen Philosophen Laotse ist mehr als 2.600 Jahre alt. Aber stimmt das auch heute noch? Michael Kolahsa, Fischereifachberater beim Bezirk Unterfranken, meint prinzipiell ja, wenn bei uns auch keiner mehr hungern müsse. […] Artikel lesen

Das Man-Ray-Schachbrett könnte offensichtlich auch auf dem Rand bespielt werden.
Wissen & Können

Regina regit lignum

Der Film „Das Damengambit“ beschert einer Firma in ­Weisendorf bei Erlangen eine Riesennachfrage nach ihren Qualitätsschachbrettern. In Zeiten der vielleicht gerade auslaufenden Corona-Pandemie gab es zwei Dinge in Hülle und Fülle […] Artikel lesen

Kronenfauna im grünen Bereich
Natur & Umwelt

Kronenfauna im grünen Bereich

Finden heimische Insekten exotische Stadtklimabäume attraktiv? Das untersuchen derzeit Forscher der Uni­versität Würzburg und der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau. Früher klebten sie zuhauf an der Windschutzscheibe, unangenehm[…] Artikel lesen

Trocknet Unterfranken aus?
Natur & Umwelt

Trocknet Unterfranken aus?

Daß Unterfranken unter ex­tremer Trockenheit leidet ist längst kein Geheimnis mehr. Fachleute vergleichen die Gegend um Würzburg, Kitzingen und Schweinfurt gar schon mit Israel und Jordanien. Verschärft wird die Lage durch den Klimawandel, der lang anhaltende Trockenzeiten und zunehmende Starkregenereignissen verursacht […] Artikel lesen

Graphikmuseum im Dürerhaus
Stadt-Land-Fluss

Der Rothenburger Weg

Wie gemalt fügt sich die Gerlachschmiede in die Altstadt, das pittoresk windschiefe Haus versprüht mittelalterlichen Charme, überragt von den Türmen der historischen Stadtmauer. Dabei sind einige Bauwerke jünger als gedacht. Doch davon kann der ahnungslose Betrachter nichts sehen. Dr. Florian Huggenberger, Hi­storiker und Leiter des Stadtarchivs […] Artikel lesen

Matthias Braun in Randersacker
Kultur

Champagner, gleich aus der Flasche …

Zweifellos ist unsere Welt bis ins Innerste (Mesosphäre) verdorben. So mochte wache (woke) Zeitgenossen kaum noch verwundern, daß sich Mitte Fe­bruar über Nacht die Welt selbst bei Margetshöchheim (Lkr. Würzburg) mit einer Schicht Schimmel überzog. An den Rändern drängten grüne, gelbe, rote, schwarze Flecken aus dem samtigen Belag, der sich – news from heaven – dem Kenner allerdings […]

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DenkOrt03Deportation
Politik & Gesellschaft

Stadt ohne Juden

„DenkOrt Deportationen 1941 bis 1945“ – eine Kritik

Er wollte wohl nur Judenhasser etwas zur Besinnung bringen; angeregt von der Schmiererei „Juden raus“ in einer öffentlichen Toilette in Wien verfaßte der bis dahin eher mäßig populäre österreichische Schriftsteller Hugo Bettauer „Die Stadt ohne Juden – einen Roman von übermorgen“.

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Weitere Publikationen vom Verlag Kendl & Weissbach

Franken-Magazin

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