Archiv: Juli / August 2018



Liebe Leserin, lieber Leser

Pro SPD ist ziemlich unverfänglich. Die haben keine Position, zumindest keine sichtbare. Oder sie haben eine, getrauen sich aber nicht, sie den Menschen zuzumuten. Etwa in punkto Asyl. Dabei müßte unbedingt jemand den Menschen sagen, daß wir Europäer aufgrund einer jahrhundertelangen Kolonialpolitik (die wir mit verfeinerten Mitteln ja immer noch betreiben), moralisch aufgerufen sind, den Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen, wirklich nachhaltig und ernsthaft zu helfen. Integrieren ist übrigens auf Dauer gar keine Lösung. Gut: Wir könnten uns integrieren. Vielleicht wäre es besser, wenn wir von unserem, auf gewiß etwas zweifelhafte Weise, erworbenen Reichtum ein angemessenes Stück abgäben. Wir sollten die von uns in der sogenannten Dritten Welt zerstörten sozialen und ökologischen (um nur die wichtigsten Bereiche anzusprechen) Systeme, so gut es eben geht, wiederherstellen. Wir können natürlich auch die Menschen im Mittelmeer ertrinken lassen oder sie von unseren Grenzen mit Waffengewalt vertreiben. Nur könnten es bald so viele werden, daß wir …

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Die wichtigen Franken

Ulrich Großmann So ganz arg in Franken befindet sich das Deutsche Burgenmuseum auf der Veste Heldburg natürlich nicht. Spielt keine…

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Eventopfer

Nur temporär tot ist dieser Landsknecht, der anläßlich der Wallenstein-Festspiele bis 22. Juli 2018 mal da, mal dort im Altdorfer…

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Laubschmuck

Wenn das Grünzeug allzu sehr ins Kraut schießt, treten überall auf der Welt Paramilitärs auf den Plan. Tatsächlich gehört Werner…

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Fremde Tracht

Selbst der Laie merkt: Diese Tracht gehört nicht ins obere Oberfranken. Nun, zu allen Zeiten wurden Eingeborene verschleppt und in…

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„Deutschlands Gallier“

Nordheim am Main zählte schon vor zweihundert Jahren mit zu den schönsten Orten im Königreich Bayern. Als „Deutschlands Gallier“ bezeichnete ein Vertreter einer Beraterfirma vor kurzem die Nordheimer am Main – angelehnt an das starrköpfige Völkchen…

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Der Tiger unter den Rindern

Als der Tiger in den Tank kam, hatte sein Namensvetter unter den Rindern gleich gar als Arbeitstier längst ausgedient. Jetzt ist es wieder im Kommen: das Ansbach-Triesdorfer Rind, genannt Triesdorfer Tiger. Die alte, typisch fränkische Rinderrasse wird nun wohl weiter existieren. Die Einführung eines eigenen Herdbuchs für die Mutterkuh-Haltung steht kurz bevor.

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Eine ungebrochene Faszination

Edmund Zöllers Leidenschaft für Wehrkirchen und die fränkische Region treibt ihn auch mit 92 Jahren noch an. Der Heimatforscher blickt auf ein bewegtes Leben zurück und denkt noch lange nicht daran aufzuhören.

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Im Gleichschritt Marsch zum Kirchgang

75 Jahre Kinderlandverschickung – Erinnerungen und Tagebuchaufzeichnungen lassen ein Stück Zeit­geschichte lebendig werden. Die Terrorangriffe auf unsere Stadt und die Besonderheit der Schweinfurter Schulverhältnisse haben den Gauleiter und Reichsverteidigungskommissar von Mainfranken veranlaßt bei…

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Sagen aus Oberfranken

Südwestlich von Schwarzenbach am Wald mäandert die Straße, die zur Rauschenhammermühle führt, um einen steil aus dem Tal des Rosenbaches…

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Der Sommer der fränkischen Gaukler

Der Fränkische Theatersommer feiert 25. Geburtstag. Intendant Jan Burdinski hat die Jubiläumssaison unter das Leitmotiv „Frau“ gestellt. Aber keine Sorge: Auch in diesem Jahr zeigt die quirlige Wanderbühne wieder Kinder- und Jugendtheater sowie Schauspiel, Komödie, Musical, Tanztheater, feines Kammerspiel und Musikkabarett, bei dem auch die männlichen Interessenlagen nicht zu kurz kommen.

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Wenn das nicht Heimatliebe ist!

Der Autor Bruno Preisendörfer lebt in Berlin. Es stammt aus Kleinostheim. Als wenn das etwas zu bedeuten hätte. Allenthalben wird über „Heimat“ diskutiert. Was das ist, weiß niemand so recht. Vielleicht gibt es „Heimat“ gar nicht, jetzt, da…

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Natur pur

Bäckermeister Michael Oppel hat aus der Not eine Tugend gemacht. Um Brot zu backen, braucht man vor allem Mehl, Salz und Wasser. Das klingt zunächst ganz harmlos, wenn man aber…

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Buddhas Weg führt in den Frankenwald

Das „befreite Herz“ des Theravada Buddhismus schlägt im oberfränkischen Herrnschrot. Vor zehn Jahren gründete die Buddhistische Gesellschaft Frankenwald e.V. hier, in einem kleinen Ortsteil von Stammbach, das erste buddhistische Waldkloster Deutschlands: „Muttodaya“ ist seither ein Anziehungspunkt Sinnsuchender aus der ganzen Welt.

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Blutroter Storchschnabel – Geranium sanguineum

Unsere Serie: Heilkräuter vom Magerrasen - Vergessene Heilpflanze mit Potential Läßt der Nachwuchs quälend lange auf sich warten, suchen Paare heute schicke Kinderwunschzentren auf und investieren viel Geld, um endlich…

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Links, aber nicht linkisch

Linkshänder haben es nicht einfach in unserer Gesellschaft, die vielfach auf die rechte Hand ausgelegt ist. Ein Internationaler Linkshändertag macht im August auf ihre Probleme aufmerksam.

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Rasanter Pfingstritt für harte Burschen

Im unterfränkischen Irmelshausen wird seit Jahrhunderten ein ungewöhnlicher und spektakulärer Brauch gepflegt: das Spitzenreiten auf ungesattelten Pferden.

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