Ahorn oder Radweg?

Text: Wolf-Dietrich Weissbach

Gemessen an den Wünschen der deutschen Autofahrer, war die Nürnberger Straße in Würzburg wohl schon seit Jahren eine Katastrophe. Inzwischen wird sie geglättet und verbreitert. Auf Höhe der ehemaligen Feuerwehrschule und entlang der einstigen Faulenberg-Kaserne sind die Arbeiten wohl alsbald fertig – dafür hat man bereits eine ganze Reihe schöner Bäume geopfert. Auch von der anderen Seite – zwischen Einkaufzentrum und Fitnessclub (ehemaliges Möbelhaus) ist die Einleitung in die Nürnberger nun ebenfalls prima asphaltiert. Bleibt ein kleines Stück beim einstigen Glas Keil, einer heutigen Polizeidienststelle, genau da, wo die Innere Aumühlstraße in die Nürnberger mündet. Denkt man sich nun den Verlauf der bereits planierten und markierten Straßenabschnitte konsequent weiter, kann man kaum zu einem anderen Ergebnis kommen: Die beiden prächtigen Ahornbäume (Bild) und rechts und links davon noch einige kleinere sollen vermutlich einem Radweg weichen. Es sei denn, ein Fußgängerweg würde auf die Böschung verlegt, was eigentlich möglich sein müßte. Vielleicht gäbe es sogar noch kreativere Lösungen. Auf jeden Fall wäre es wunderbar, wenn die Ahornbäume stehen blieben. Selbst wenn sie von Fahrbahn und Radweg gesäumt würden, was zudem sehr originell wäre

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