Unter dem Titel „Die Dritte Generation“ zeigt das Jüdische Museum München eine Ausstellung über Strategien der Bewältigung und Auseinandersetzung mit dem Erbe des Holocaust.
Dem Bürger fliegt vom spitzen Kopf der Hut, in allen Lüften hallt es wie Geschrei. Dachdecker stürzen ab und gehen entzwei und an den Küsten – liest man – steigt die Flut. Der Sturm ist da, die wilden Meere hupfen an Land, um dicke Dämme zu erdrücken. Die meisten Menschen haben einen Schnupfen. Die Eisenbahnen fallen von den Brücken. Abbildung: Titelseite des Ausstellungskataloges An das Gedicht „Weltende“ des jüdischen, irgendwann zum Katholizismus konvertierten Dichters Jakob van Hoddis (Hans Davidsohn / 1887 – 1942) aus dem Jahre 1911, [...]