• Im Kampf mit dem Teufel
    Januar / Februar 2017

    Im Kampf mit dem Teufel

    Zwangsweise muß Martin Luther den Sommer 1530 auf der Veste Coburg ver­bringen. Doch trotz innerer Spannungen und gesundheitlicher Probleme schreibt er eine Menge an Briefen, Streitschriften, übersetzt Teile der Bibel und Fabeln des Äsop neu. Denn er will, daß auch das einfache Volk die Texte versteht und alle ­Kinder, auch Mädchen, Zugang zu Bildung bekommen.
  • Luther und die Hexen
    Januar / Februar 2017

    Luther und die Hexen

    Sogenannte Hexen, also Frauen, die angeblich mit dem Teufel im Bunde waren, wurden noch Anfang des 17. Jahrhunderts in den Fürstbischofsstädten Würzburg und Bamberg gnadenlos verbrannt. Aber wie stand es mit den evangelisch-reformierten Orten? Wie hielt es der Reformator Martin Luther selbst mit den Hexen?
  • Vertraute und Freunde Martin Luthers
    Januar / Februar 2017

    Vertraute und Freunde Martin Luthers

  • Gespanntes Warten im  schützenden Coburg
    Januar / Februar 2017

    Gespanntes Warten im schützenden Coburg


Unser Titelbild zeigt Zuschauer beim 1. Fränkischen Mundart-Festival in Burgbernheim

Liebe Leserin, Lieber Leser

… Tür zu! Sie sind jetzt im neuen Jahr! Was gäben Sie nun nicht, könnte wenigstens einiges aus dem vergangenen Jahr mit einem Schnipp ungeschehen gemacht werden. Sie überlegen? Wie wäre es mit Aleppo? Trump? Es gibt so viel, daß man ja wirklich Mühe hat, bei der Auswahl. Tatsächlich ist das Neue Jahr jedoch gar kein Einschnitt, keine Zäsur. Es geht ohne Punkt und Komma weiter. Es bleibt kaum Zeit zum Atemholen. Wir wissen nun zwar, daß sich skrupellose Machthaber einfach alles erlauben können. Und wir wissen, daß es viele Zeitgenossen gibt, die bereit sind, Gespenster aus der Vergangenheit (die US-Milliardär-Regierung haben wir schon angedeutet) wie Putin, Duterte, Erdogan, Wilders, LePen, Petry oder wie immer sie heißen mögen, ganz gewiß zum eigenen Nachteil zu unterstützen bzw. zu wählen. Und wir sehen: Überall um uns herum wird gezündelt.

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Im Kampf mit dem Teufel

Im Kampf mit dem Teufel

Zwangsweise muß Martin Luther den Sommer 1530 auf der Veste Coburg ver­bringen. Doch trotz innerer Spannungen und gesundheitlicher Probleme schreibt er eine Menge an Briefen, Streitschriften, übersetzt Teile der Bibel und Fabeln des Äsop neu. Denn er will, daß auch das einfache Volk die Texte versteht und alle ­Kinder, auch Mädchen, Zugang zu Bildung bekommen.

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Luther und die Hexen

Luther und die Hexen

Sogenannte Hexen, also Frauen, die angeblich mit dem Teufel im Bunde waren, wurden noch Anfang des 17. Jahrhunderts in den Fürstbischofsstädten Würzburg und Bamberg gnadenlos verbrannt. Aber wie stand es mit den evangelisch-reformierten Orten? Wie hielt es der Reformator Martin Luther selbst mit den Hexen?

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Vertraute und Freunde Martin Luthers

Vertraute und Freunde Martin Luthers

„Mein Herr Käthe“ – Ehefrau Katharina von Bora Als Martin Luther und Katharina von Bora 1525 heiraten, ist es zunächst…

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Gespanntes Warten im  schützenden Coburg

Gespanntes Warten im schützenden Coburg

Auf der Durchreise von Torgau nach Augsburg zum Reichstag macht im Frühjahr 1530 eine beachtliche Reisegesellschaft Station in Coburg. Martin Luther, Landesfürst Johann der Beständige und etwa 200 Begleiter warten auf die Antwort der Augsburger Räte. Doch die wollen Luther wegen seiner Reichsacht auf keinen Fall dabei haben. Luther muß zwangsweise in Coburg bleiben. Hier umsorgt man ihn, enorme Schaffenskraft und deutschlandweite Wirkung sind das Ergebnis. Heute darf sich Coburg Reformationsstadt Europas nennen.

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Epitaph für Adelheid Tucher mit der Ansicht von Jerusalem

Eigentümer: Tucher’sche Kulturstiftung

Die Reise nach Jerusalem

Tourismus einst und heute – anhand der Reisebeschreibung von Hans VI. Tucher läßt sich ein Vergleich anstellen. Wer glaubt Reisen, das sei eine Erfindung des neuzeitlichen Menschen, der irrt. Zugegeben die Beweggründe waren in früheren Jahrhunderten oft…

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Was ist eigentlich Churfranken?  Neuland für Genießer?

Was ist eigentlich Churfranken? Neuland für Genießer?

Auf jeden Fall ist mitten im schönen Bayern, mitten im noch schöneren Franken einfach eine neue Region entstanden Daß Städte, Regionen oder ganze Länder aus politischen und/oder ideologischen Gründen umbenannt werden, kennt man ja – auch und gerade…

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Eine Frage der Menschlichkeit

Eine Frage der Menschlichkeit

Bei all der Diskussion um Angela Merkels zuversichtliches „Wir schaffen das!“ gerät oft in Vergessenheit, daß Deutschland es schon einmal geschafft hat, und das vor nicht allzu langer Zeit. Unmittelbar nach Ende des 2. Weltkriegs, als das Land alles andere als ein Wohlstandsland war, wurden 12 bis 14 Millionen Vertriebene und Flüchtlinge aus den deutschen Ostgebieten und deutschsprachigen Teilen östlicher Nachbarländer aufgenommen. Natürlich nicht ohne Murren, aber letztendlich so erfolgreich, daß heute, 70 Jahre später, keiner mehr weiß, wer von den Mitbürgern ursprünglich aus diesen Gebieten stammt. Das Stadtarchiv Lauf a.d. Pegnitz hat es sich letztes Jahr zur Aufgabe gemacht, die Geschehnisse in der Zeit um 1946 speziell im damaligen Landkreis Lauf in Erinnerung zu rufen. Im Zentrum standen die Berichte von acht Zeitzeugen, die aus der ehemaligen Tschechoslowakei geflohen waren und noch heute in Lauf oder nicht weit entfernt leben. Ihre Erzählungen wurden in Beziehung gesetzt zu den Erlebnisprotokollen von drei Flüchtlingen aus dem Irak, Syrien und Afghanistan. Dokumentiert und mit Fotos angereichert liegen diese Berichte nun in der Publikation „Vertreibung gestern. Flucht heute. Neue Heimat Nürnberger Land“ vor.

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Sculpture by the sea –  sculpture in the sea

Sculpture by the sea – sculpture in the sea

Die Würzburger Bildhauerin Angelika Summa ringt in Australien mit dem Pazifik um das wahre Aussehen eines Aliens. Viele Bildhauer/innen gibt es nicht, nicht in Franken, nicht in Deutschland, und vermutlich sogar weltweit, die im strengen Sinne auf…

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Traumkitsch, Propaganda und Halunkinationen

Traumkitsch, Propaganda und Halunkinationen

Beim 4. Heimatfilm-Festival im Filmhaus in Nürnberg vom 19. bis 22. Januar geht es um den Umgang mit Klischees. Aber ­hauptsächlich geht es natürlich um Filme, um gute Filme. Es hat sogar etwas Rührendes, wie sich interessierte Kreise in immer kürzer werdenden Intervallen um einen instrumentalisierbaren Heimatbegriff mühen. Medien…

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Ein Ort für Entdeckungen

Ein Ort für Entdeckungen

Die Schweinfurter Kunsthalle gehört längst zu Deutschlands wichtigen Adressen in Sachen zeitgenössischer Kunst. Seit einem Jahr wird sie von Andrea Brandl geleitet. Ein großzügiger Platz mit gemütlichen Sitzgruppen neben dem sprudelnden Brunnen des Münchner Bildhauers Josef Wackerle, eingerahmt von einem relativ gedrungenen,…

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