Würzburger Kulturpreis für Angelika Summa

Der Kulturpreis der Stadt Würzburg wird 2014 an die Bildhauerin Angelika Summa verliehen. Die 1952 in Bayreuth geborene Künstlerin lebt seit 1973 in Würzburg und ist seit 1986 freischaffend tätig. Nach rund 50 Jahren, nach Emy Roeder, ist Angelika Summa die erste Bildende Künstlerin, die mit dem Kulturpreis der Stadt geehrt wird. Seit annähernd 30 Jahren ist Angelika Summa im In- und Ausland (vor allem in Frankreich, aber auch in Mexiko) mit Ausstellungen bzw. auch einzelnen Arbeiten vertreten. Sie nahm an vielen Bildhauersymposien teil, zahlreiche Werke befinden sich im öffentlichen Raum oder in öffentlichen Sammlungen.

Angelika Summas bildhauerisches Material ist Metall, insbesondere der Draht, Rohre, Stangen in allen erdenklichen Stärken. Dieses verarbeitet sie mittels Schweiß- oder Löttechnik oder im handwerklichen Verfahren wie Verknoten, Knüpfen, Weben, Stricken erfindungsreich und eigenwillig wiedererkennbar zu geometrischen Formen, wobei sie besonders die Kugel bevorzugt. Vorrangiges Ziel ihrer künstlerischen Arbeit ist nicht die idealtypische geometrische Form, sondern der individuelle Ausdruck, der sich aus dem verwendeten Metall entwickeln läßt. Das Material bestimmt!

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Ein Kommentar

  1. Prof. Dipl.-Math. Burkard Neumayer says:

    Mit dieser “Laudatio” macht Weissbach die nicht ernst genommene “möchte gern Künstlerin” noch weiter lächerlich, wenn er beispielsweise von “erdenklichen Stärken” spricht. Das Geschwätz ist so hohl, wie die verunstalten Rohre, aber von diesem BILD-Journalisten nicht anders zu erwarten.