Sagen aus Oberfranken

Zwischen Döbraberg und Höllental, umgeben von den sanften Anhöhen des östlichen Frankenwalds, liegt die Stadt Naila am Flüßchen Selbitz. Früheste Siedlungsspuren gehen auf die Zeit zwischen 600 und 900 vor Christus zurück. Vom 15. bis 18. Jahrhundert florierte hier der Eisen- und Kupferbergbau. Welches Adelsgeschlecht Naila einst gegründet hat, ist nicht sicher ­belegt. Im Jahr 1502 verzeichnet das Hofer Landbuch als markgräflichen ­Besitz in Naila 28 Güter, neun Gütlein, zwei Höfe, einen Halbhof, ein Häuslein und ein wildes Haus, weiter die Selbitzmühle, die Culmitzmühle, den Weinrichshammer, die Badestube, das Frühmeßhaus und die Kirche sowie zwei  Edelmannssitze mit 20 besetzten Gütern der Herren von Wildenstein.  In der Johanninacht, das ist die Nacht vom 23. auf den 24. Juni, soll sich –  so geht die Sage, in den Wäldern von Naila ein Zauber ereignet haben …

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