Der Tiger unter den Rindern

Als der Tiger in den Tank kam, hatte sein Namensvetter unter den Rindern gleich gar als Arbeitstier längst ausgedient. Jetzt ist es wieder im Kommen: das Ansbach-Triesdorfer Rind, genannt Triesdorfer Tiger. Die alte, typisch fränkische Rinderrasse wird nun wohl weiter existieren. Die Einführung eines eigenen Herdbuchs für die Mutterkuh-Haltung steht kurz bevor.

Ein Rind, das gut Milch gibt, ordentlich Fleisch auf den Knochen hat und auch noch zum Arbeiten brauchbar ist – die Dreinutzungsrasse Triesdorfer Tiger ist so ein Multitalent. Und hat noch dazu einen klangvollen Namen, der in die Irre führt. Dieser Tiger hat nämlich gar keine Streifen, sondern rotbraune Flecken – idealerweise viele kleine Punkte. Aber das Erscheinungsbild ist sehr uneinheitlich. Die wesentlichen Merk­male sind jedoch dunkle, sehr harte Klauen, ein dunkles Flotzmaul (Nasenspiegel) und Hörner mit ­dunklen Spitzen nach außen, kräftiger Körper sowie etwas längere Beine als das heute verbreitete Fleckvieh. Letzteres zeichnet sich zu den Flecken vor allem durch weißen Kopf und Bauch, weiße Beine und Schwanzquaste aus. Ansonsten sind bei beiden Ähnlichkeiten durchaus vorhanden und die Zeichnungsmöglichkeiten des Fells zahlreich.

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