Kategorie: Soziales

Ausgabe Juli / August 2020 | Soziales

„Ich werde nicht mehr gewünscht auf der Straße“

Ausgangsbeschränkung, Klopapier-Hamstern und flächendeckendes Desinfizieren – das Coronavirus wirkt sich weltweit auf Milliarden von Menschen aus. In einer Zeit von Social Distancing und #Wirbleibenzuhause-Hashtags trifft es die Menschen ohne Wohnung ganz besonders. Doch die Situation in Nürnberg ist nicht so verfahren, wie sie scheint.

„Ich werde nicht mehr gewünscht auf der Straße“
Stefan Gerber* wohnt im Domus Misericordiae – dem Haus der Barmherzigkeit. Das Gebäude in der Pirckheimerstraße von Nürnberg gehört dem Caritas-Verband und gibt wohnungslosen Menschen Unterkunft. Hinter der prachtvollen Fassade des historischen Hauses, hinter den großen Türen mit den gußeisernen Türklopfern gehalten von Löwenköpfen, wohnen momentan zehn Menschen, die keine eigene Unterkunft mehr haben. Genau [...]
Ausgabe Mai / Juni 2020 | Soziales

Schule im Zeichen von Corona

Nicht alles läuft so rosig, wie das Kultusministerium sich das vorstellt. Unterricht zu Hause stellt Lehrer, Eltern und Schüler vor große Herausforderungen.

Schule im Zeichen von Corona
Videospiele beherrschen sie alle, ob sie mit solchen Gerätschaften auch etwas lernen können, sei dahingestellt.„Der dynamische Prozeß um COVID-19 hat die Bayerische Staatsregierung zu der Entscheidung bewogen, den Unterrichtsbetrieb an den Schulen bis einschließlich der Osterferien einzustellen.“ Was da so lapidar auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus steht, wirft in der [...]
Ausgabe März / April 2019 | Soziales

Türkisch-fränkische ­Rhapsodie

Der Türke und der Franke! Regelmäßig und doch lose verbunden wie die musikalischen Themen einer Rhapsodie. Wer jedoch glaubt, man habe erst seit den Zeiten von Wirtschaftswunder und Gastarbeitern ­miteinander zu tun, müßte eigentlich eines anderen belehrt werden. Aber das ist eine ganz andere Geschichte. Richten wir den Blick nur auf die vergangenen rund sechzig Jahre, durchaus mit kritischem Fokus auf manch „lieb gewonnene“ deutsche Denkfigur.

„Der Islam gehört zu Deutschland.“ Im Januar 2015 erregte der damalige Bundespräsident Christian Wulff mit diesem Statement die Gemüter und setzte so eine kontroverse Diskussion in Gang. Davon unbeeindruckt trafen und treffen sich seit 1995 im Nürnberger Kulturtreff Villa Leon türkische Ruheständler. Und sie – alles Muslime – gehören ohne viel Gedöns schon seit Jahrzehnten [...]

Weitere Publikationen von Kendl & Weißbach

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