Geschichte(n)

Nicht nur Kindheitserinnerungen verbindet die Fürstenfamilie von Wrede mit „ihrem“ Prachtbau Schloß Ellingen bei Weißenburg.In einer ovalen Supraporte im einstigen Schlafzimmer des Feldmarschalls Carl Philipp Fürst von Wrede gähnt herzhaft ein Putto. Der Urururenkel…

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Konkursmasse sucht Märchenprinzen
Diese Burg hat alles, was eine Burg braucht: Bauphasen von der Romanik bis zum Frühklassizismus, eine phantastische Lage, einen Rittersaal, ein Jagdzimmer, eine Schloßkapelle, zwei Türme und drei Gespenster. Nur eines fehlt ihr: ein Investor oder eine öffentliche Hand, die sie in ihre Obhut nimmt. Ohne einen finanzkräftigen Prinzen wird Burg Virnsberg – im gleichnamigen Ort der Marktgemeinde Flachs­landen im Landkreis Ansbach – weiter im Dornröschenschlaf vor sich hindämmern und früher oder später wohl in Vergessenheit geraten.

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Originalgetreuer – und „flugtauglicher“ – Nachbau der Flugmaschine 21B, mit der sich Gustav Albin Weißkopf 1901 als erster Mensch mit Motorkraft in die Lüfte begibt.
Würde der Motor wirklich die erforderliche Leistung bringen? Würden die Spanten und Streben halten? Würde die Bespannung den gewünschten Auftrieb…

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Jetzt gehen sie doch tatsächlich. Ein ganz persönlicher Bericht.Feixend kam meine Großmutter in die Küche. Eine Hand vor dem Mund, wie ein schüchternes Mädchen, das nicht umhin kann,…

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Ein früher Europäer
Die erste gemeinsame Landesausstellung von Bayern und der Tschechischen Republik widmet sich Karl IV. Der Mittelalter-Kaiser wurde vor genau 700 Jahren geboren. Deshalb sind ab Mitte Oktober etwa 170 Exponate rund um den Herrscher in Nürnberg zu bewundern.

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Die Sache mit der guten Laune bestätigt natürlich auch die Capella Antiqua Bambergensis.
Wer lobt heute noch die Frauen? Wer spricht noch von der rechten „Zucht“ eines Mannes? Vor rund 800 Jahren sah die Welt anders aus, da gab es einige, die es taten. Sie hatten es gelernt, von den Franzosen und den Arabern, und zu eigener Blüte entwickelt. Seit gut zwanzig Jahren erinnert sich Franken wieder seiner Minnesänger, und zwar nicht nur ihrer Texte, sondern gerade auch ihrer Musik.

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August Horchs letzter Lehrling
Edgar Friedrich aus Hof verhalf nach dem Krieg 600 Audi-Fachkräften zur Flucht in den Westen. Einer von ihnen war der Auto-Pionier August Horch.Wenn Edgar Friedrich der Stimme von August Horch lauscht, die aus einem alten Mitschnitt stammt und nun zu Schwarz-Weiß-Bildern vom…

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Die Liebe zum Wissen
Von Mumien, Mönchen und Ungeheuern – Wie es zur ungewöhnlichen Sammlung im Museum Kloster Banz kam.Seit seiner Gründung um 1070 sah das oberfränkischen Kloster Banz seine geistlichen und weltlichen Bewohner kommen und gehen. Sogar die…

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Übersetzungen, „Sendbriefe“, „Predigten“ und „Vermahnungen“
Fünfeinhalb Monate verbrachte der Reformator Martin Luther im Jahr 1530 auf der Veste Coburg und verfaßte hier eine geradezu unheimliche Anzahl an Schriften. Darüber hinaus ist der Aufenthalt in Coburg der am besten und ausführlichsten dokumentierte Abschnitt im Leben des Reformators. Mit Recht versteht sich Coburg als Lutherstadt.

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Die Kabuse der Rußkäfer
Die "Alte Mine" in Stein erinnert an einen stets vitalen Begleiter - den Bleistift.Es gibt Dinge, die so alltäglich sind, daß es sinnvoller ist, sich vorzustellen, es gäbe sie nicht, um sich ein…

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Historische Darstellung von Blanchards Ballonfahrt in Nürnberg.
Wie Monsieur Jean-Pierre Blanchard den Franken die Zukunft zeigte.Wer weiß schon, daß der berühmte Nürnberger Christkindlesmarkt einst immer am 4. Dezember, dem Barbaratag, begann? Immer? Nein, einmal gab’s…

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„Ich werde oft an  euch denken, Jungs.“
Vor siebzig Jahren, am 30. September/1. Oktober 1946, verkündete das Internationale Militärgericht (IMT) im Schwurgerichtssaal 600 des Justizpalastes Nürnberg die ­Urteile des Nürnberger Prozesses gegen die Hauptkriegsverbrecher des Zweiten Welt­krieges. Den fast ein Jahr dauernden Prozeß beobachten bis zu 240 JournalistInnen und SchriftstellerInnen aus aller Welt. Darunter John Dos Passos, Erika Mann, Willy Brandt, Ilja Ehrenburg oder Erich Kästner, untergebracht im Pressecamp des „Bleistiftschlosses“ der Familie Faber-Castell in Stein. Dort läßt eine neue Installation das Lebensgefühl des außergewöhnlichen Pressecamps „an der Bar“ nacherleben.

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Die widerspenstigen Jungfrauen
1525 widersetzte sich die Äbtissin Caritas Pirckheimer dem evangelischen Glaubenszorn.Die Nachricht hatte sich in der Stadt wie ein Lauffeuer verbreitet. Schaulustige strömten aus allen Gassen und bewegten sich in…

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Ein Bettelorden besinnt sich seiner Wurzeln
Vor 750 Jahren kamen die Augustiner nach Würzburg, vor 200 Jahren zogen sie um ins ehemalige DominikanerklosterDie Zeiten sind dramatisch in der Mitte des 13. Jahrhunderts. Zwischen Klerus und Würzburger Bürgerschaft kommt es immer wieder zu…

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Sagen aus dem Oberen Rodachtal im Frankenwald  – Teil 1 –
Das Obere Rodachtal liegt im Herzen des wildromantischen Frankenwalds. Hier gibt es Wald soweit das Auge reicht. Tief eingeschnittene Wiesentäler stehen im reizvollen Kontrast zu gerodeten Hochflächen, die einen herrlichen Ausblick auf diese einmalige Landschaft bieten. Die jahrhundertealte Tradition der Flößerei, das rauhe Klima, die wilde, ungezähmte Natur, das karge Leben mit wenig ertragreichen Äckern und Feldern - all das prägt die Menschen hier seit Generationen. Darin liegt vielleicht auch das Geheimnis, warum man hier eine so besondere Verbindung zu Holz und Wasser hat. Kein Wunder, daß sich die Geschichten, die sich die Menschen seit alters her erzählen, meistens um Natur und ihre wundersamen Geschöpfe ranken.

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Ein Genie dank Handicap
Eine Ausstellung im Metropolitan Museum of Modern Art in New York widmet sich dem Werk des in Ansbach geborenen Matthias Buchinger (1674 – 1739), der trotz eines genetisch bedingten Extremitäten-Defektes alsTrickkünstler, Kalligraph, Meister der Mikrographie und Multiinstrumentalist Weltruhm erlangte.

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Zwischen Döbraberg und Höllental, umgeben von den sanften Anhöhen des östlichen Frankenwalds, liegt die Stadt Naila am Flüßchen Selbitz. Früheste…

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Vom Umgang mit der NS-Erblast
Erinnerungskultur hat in Franken viele Gesichter. Die einen Städte stellen sich dem schweren, historischen NS-Erbe engagiert selbst, andernorts gehen Initiativen von einzelnen aus. Viele Fragen sind offen, manche Herangehensweise ist umstritten.

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Menosgada, die Stadt über dem Maintal
Um 100 v.Chr. gab es eine keltische Metropole am Obermain, auf dem Staffelberg.„Als ich zum ersten Mal auf dem Staffelberg stand, wußte ich, das ist ein ganz besonderer Ort“, schwärmt der Bamberger…

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„Meistertrunk“ in Rothenburg ob der Tauber
Motorprobleme – hier und auf den folgenden Seiten ein typischer Kolbenfresser – gibt es offensichtlich auch im Mittelalter. Das wurde…

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