Archiv: Nov / Dez 2006



Unendlich lange Fluchten, atemberaubende Tapeten

Nicht nur Kindheitserinnerungen verbindet die Fürstenfamilie von Wrede mit „ihrem“ Prachtbau Schloß Ellingen bei Weißenburg. In einer ovalen Supraporte im einstigen Schlafzimmer des Feldmarschalls Carl Philipp Fürst von Wrede gähnt herzhaft ein Putto. Der Urururenkel…

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Good bye, Amis!

Jetzt gehen sie doch tatsächlich. Ein ganz persönlicher Bericht. Feixend kam meine Großmutter in die Küche. Eine Hand vor dem Mund, wie ein schüchternes Mädchen, das nicht umhin kann,…

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Die Kabuse der Rußkäfer

Die "Alte Mine" in Stein erinnert an einen stets vitalen Begleiter - den Bleistift. Es gibt Dinge, die so alltäglich sind, daß es sinnvoller ist, sich vorzustellen, es gäbe sie nicht, um sich ein…

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August Horchs letzter Lehrling

Edgar Friedrich aus Hof verhalf nach dem Krieg 600 Audi-Fachkräften zur Flucht in den Westen. Einer von ihnen war der Auto-Pionier August Horch. Wenn Edgar Friedrich der Stimme von August Horch lauscht, die aus einem alten Mitschnitt stammt und nun zu Schwarz-Weiß-Bildern vom…

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Die rosigen Babys der frommen Nonne

Was die Franziskanerin Maria Innocentia Hummel malte, gerinnt im oberfränkischen Rödental zu Porzellan und bevölkert weltweit die Vitrinen Ein putziges, entzückendes Baby wird es gewesen sein, das da am 21. Mai 1909 im niederbayerischen Massing das Licht der…

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Sissy Thammer oder die ideale Dienerin der Kunst

Aus mehr als 40 Ländern kommen junge Künstler während der Festspielzeit nach Bayreuth, um in Workshops von den Weltbesten zu lernen, gemeinsam zu experimentieren und zu erfahren, wie sich durch die Kunst politische, gesellschaftliche und sprachliche Barrieren überwinden lassen. Die treibende Kraft hinter dem „Festival junger Künstler“ ist seit 20 Jahren Sissy Thammer.

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Märchenwelt für Nasenmenschen

Zu Besuch in Ingo Hollands Gewürzamt in Klingenberg/Main Auf dem kleinen Tischchen an der Ecke konkurriert die Vanillestange aus Tahiti mit der Vanille aus Mexiko. Blumig und fruchtig…

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Im Himmel der fränkischen Küche

Die „Harmonie“ im oberfränkischen Lichtenberg ist eines der vielen im Biedermeier gegründeten Lokale, in denen sich „Liedertafeln“ und „Gesangskränzchen“ zum Musizieren trafen. Der Bayreuther Dichter Jean Paul fühlte sich dort genauso zu Hause wie der Komponist Max Reger und sein Freund und Solo-Violinist Henry Marteau. Inzwischen hat dort der Kochlöffel den Dirigentenstab abgelöst: Richard Lentz und seine „Frauenschaft“ bieten ihren Gästen im Burgrestaurant Harmonie fränkische Gerichte voller Raffinesse.

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Summer School 2006

Zukunftsentwürfe für Deutschland. Werner Schnappauf, Bayerischer Staatsminister und bekennender Oberfranke, ist normalerweise nicht so leicht zu beeindrucken. Doch nachdem er in der Aula…

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Ehrliche Rothaut

Ein Indianer kennt keinen Schmerz – und erst recht keine grippalen Infekte. Und so ließ sich der selbsternannte Isar-Indianer Willy…

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