„Wenn man etwas ausprobiert, lernt man‘s viel schneller“

In Unterfranken lernen bereits zahlreiche Schüler durch die Künste. Die Kunstpädagogin Petra Weingart hat ein innovatives Lernkonzept aus Kanada auf deutsche Verhältnisse angepaßt.

Ziemlich trocken kann es in der Schule zugehen, wenn der Mathematiklehrer die Wahrscheinlichkeitstheorie erklärt oder die Deutschlehrerin mit den Schülern eine Fabel des altgriechischen Dichters Aesop analysiert. Daß es auch anders geht, erfuhren Lehrer und Studenten, Künstler und Interessierte in Würzburg beim Kongress „Durch Kunst und Freude zum Lernerfolg“ an der Würzburger Julius-Maximilians-Universität. 2007 hatte die 58jährige Lehrerin und Kunstpädagogin Dr. Petra Weingart aus Estenfeld das Programm LTTA (Learning through the arts – zu Deutsch: Lernen durch die Künste) nach Unterfranken gebracht, wonach Künstler im regulären Schulunterricht mit Kindern und Jugendlichen Lehrplanziele erarbeiten. Das Konzept stammt aus Kanada. LTTA wird dort seit über einem Jahrzehnt an Schulen praktiziert. Sie selbst lernte das Programm im Jahr 2005 auf einem Kongress kennen und entwickelte ein ähnliches, aufs deutsche Schulsystem abgestimmtes Konzept. Inzwischen beteiligen sich an dem LTTA-Projekt 17 Schulen mit fast 1000 Schülern in den Landkreisen Würzburg, Schweinfurt, Kitzingen und Main-Spessart. Finanziert wird das Ganze unter anderem über die Schulen selbst, Kommunen, Rotary und Lions Clubs oder auch Sponsoren aus der Wirtschaft.

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