Von der Sonnen- zur Solaruhr

Die Uhrensammlung Gebhardt und die Uhrenbibliothek der Deutschen Gesellschaft für Chronometrie in der NÜRNBERGER Akademie

Kann ein Mensch eine wandelnde Bibliothek sein? Eine Enzyklopädie des tragbaren Zeitmessers? Offenbar ja, wenn es ihm schon an der Wiege gesungen wurde. Karl Gebhardt, Dipl. Kfm. Dipl. Ing., wurde sogar schon pränatal mit einer Art „Uhrenvirus“ infiziert. Die Uhrenleidenschaft erwachte bereits bei Karl Gebhardts Großvater, einem Zinngießer aus Nürnberg. Er hatte eine große Werkstatt mit 25 Gesellen, die kunstvolle Haushaltsgegenstände aus Zinn herstellten, und sammelte aus Leidenschaft Taschenuhren. Nachdem Zinn als Material von Porzellan und Glas weitgehend verdrängt worden war, konnte dessen Sohn, also Karl Gebhardts Vater, Ludwig Gebhardt, das Geschäft nicht fortführen und wechselte zur Uhrmacherei.

anzeige

anzeige
Sie möchten den Artikel gerne zu Ende lesen?

Das Franken Magazin steht unseren Abonnenten als Online-Archiv kostenlos zur Verfügung. Wenn Sie unseren Service also in vollem Umfang nutzen möchten, abonnieren Sie am besten noch heute unsere Print-Ausgabe und erhalten den Online-Zugang gratis.

Abonnement abschließen
Ich bin bereits Abonnent

Sie können sich noch nicht entscheiden? Einige Artikel sind auch für Nicht-Abonnenten kostenlos. Hier finden Sie eine Übersicht aller kostenlosen Artikel: Zur Kategorie 'kostenlos'

Tags: