Visions of GoHo

Die einen wohnen nur gern hier, andere, Hipster, urbane Mittelschicht, Kreative, suchen eine Art Abenteuerspielplatz. Wenn Franken so etwas überhaupt noch bieten kann, dann eigentlich nur im Nürnberger Stadtteil Gostenhof – ein Erlebnisbericht.

“Ich ziehe nach Gostenhof”, sagte ich vor einem Jahr zu meinen Freunden und Bekannten. „Wow“, lautete durchweg die bewundernde Antwort, „das lebendigste Viertel Nürnbergs!“ Aha, dachte ich. Denn bewußt ausgesucht hatte ich mir den Stadtteil nicht. Ich ließ ihn auf mich zukommen. Anfangs war ich mir gar nicht sicher, ob sich meine neue Postadresse überhaupt in Gostenhof befi ndet. Denn die Gostenhofer Hauptstraße – und die Hauptstraße markiert ja meist das Zentrum – ist ziemlich weit weg von meiner Straße, die U-Bahnhaltestelle „Gostenhof“ dagegen ganz nah. Inzwischen ahne ich, daß es eigentlich Himpfelshof ist, wo ich wohne, vielleicht auch Kleinweidenmühle. Der „Gostenhof-Guide“ „in GoHo“ zählt aber beides eindeutig zu Gostenhof. Für ihn reicht Gostenhof von der Pegnitz bis zum Frankenschnellweg und von der Zufuhrstraße bis zur Maximilianstraße.

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