Ungewöhnliche Züchtung

Hainbuche

Sachen gibt es, die gibt es gar nicht: Friede auf Erden, technische Neuerungen, die das Leben der Menschen vereinfachen, Bäume, auf denen zwei Sorten Äpfel oder Äste, an denen Buchen- und Eichenblätter wachsen. Na gut, zumindest die naturkundlichen Besonderheiten könnte es tatsächlich geben. Ach was: Es gibt das wirklich! Den wundersamen Apfelbaum etwa in Urphar nahe Wertheim; und den Baum mit den zwei verschiedenen Blättern, den gibt es auch. Es handelt sich um eine „eichenblättrige Hainbuche“. Eine findet sich im Kurpark von Bad Brückenau. Um 1750 herum war es einem Gärtner König Ludwig I. gelungen, zwölf Exemplare dieses „Wunderbaums“ zu züchten und in verschiedenen Parkanlagen Bayerns erfolgreich einzupflanzen. Zwei dieser Bäume haben bis heute durchgehalten. Der besagte und einer in München. Da es sich bei dieser Pflanze um eine unfruchtbare Kreuzung handelt, müßte sich ein Botaniker an die Aufgabe machen, erneut eichenblättrige Hainbuchen zu züchten, allerdings fragte sich, warum eigentlich?

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