Turbulenter Aufbruch in eine neue Zeit

Vor 200 Jahren wurde Franken bayerisch. Eine Zeitspanne großer Veränderungen: Die erste Eisenbahn, Revolution, Industrialisierung, Zerstörung, Wiederaufbau und Wirtschaftswunder bewegten Franken zutiefst. Die Landesausstellung „200 Jahre Franken in Bayern“ schickt den Besucher auf eine Reise durch Vergangenheit und Zukunft der Region.

Vor dem Nürnberger Museum Industriekultur geht es zu wie im Taubenschlag. Mit Argusaugen wachen Polizisten darüber, wer ins Museum hineingeht. Überall stehen silberne Limousinen, in denen die Chauffeure dösend auf ihre prominenten Beifahrer warten. Doch bis die wiederkommen, kann es dauern. Denn an diesem Tag, dem 3. April, eröffnet Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber die Ausstellung „200 Jahre Franken in Bayern“. Das Ereignis läßt sich natürlich keiner entgehen. Und so sind fast 1000 Gäste ins Festzelt geströmt: Bayerns Innenminister Günther Beckstein, Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly oder die „Stimme Frankens“, Günther Koch, um nur einige zu nennen.
Zeitsprung: Zwei Wochen vor der Landesausstellung läßt ein Blick ins Museum Industriekultur nur einen Gedanken zu: „Wie wollen die Veranstalter bis zur Eröffnung mit den Aufbauarbeiten fertig werden?“ Doch für Josef Kirmeier vom Haus der Bayerischen Geschichte in Augsburg, das die Ausstellung geplant hat, kein Problem. „Wir haben zwar noch jede Menge zu tun, aber bis zum 3. April schaffen wir das schon.“ Und so wuseln die Handwerker durchs ganze Museum. Überall wird gesägt, gehämmert und gebohrt. Der neu gestaltete Eingangsbereich erstrahlt bereits in einem freundlichen Gelbton. Doch noch liegen Bretter auf dem Boden, und von dem roten Baldachin, der am Eingang der Ausstellung die Besucher begrüßen soll, ist weit und breit noch nichts zu sehen.

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