Traumberuf „Orgelpilot”

Wenn Georg Hagel so richtig in die Tasten greift, bebt Vierzehnheiligen. Kein Wunder bei einer Basilika-Orgel mit 5000 Pfeifen! Der Musiker erklärt, was seine Orgel so besonders macht und was Organisten und Piloten gemeinsam haben.

Alle kleinen Jungen wollen Raumfahrer, Pilot oder Feuerwehrmann werden. Ich wollte schon immer Organist werden“, sagt Georg Hagel. Als Kind habe es ihn fasziniert, daß man mit einem Tastendruck, einen so großen Raum mit Klang füllen kann. Besonders die Akustik im Bamberger Dom hatte es ihm angetan. Seinem Traum ist Hagel treu geblieben. Mit sechs Jahren begann er Klavier zu spielen, mit zwölf Jahren Orgel. „Ich komme nicht wirklich aus einem musikalischen Elternhaus“, erklärt Hagel, dennoch hätten ihn seine Eltern immer unterstützt und sogar eine elektronische Orgel zum Üben gekauft. Aus der Verwandtschaft kam öfters der gutgemeinte Rat: „Der arme Bub soll lieber was G’scheits lernen.“ Trotzdem waren Hagels Eltern sowohl finanziell als auch moralisch an seiner Seite, damit er das Studium erfolgreich abschließen konnte. „Dafür bin ich ihnen von Herzen dankbar,“ sagt der heute 47jährige Basilika-Organist, der eine beeindruckende Karriere gemacht hat.

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