Sonntags Kloß mit Soß‘

Vor allem in Oberfranken ist der rohe Kartoffelkloß eine typische Speise und Beilage. In Coburg genießt man ihn in besonderer Konsistenz und Größe.

Es darf ruhig laut gesagt werden: Der Kloß ist, gleich nach der Bratwurst, das liebste Nahrungsmittel der Coburger. Das gilt übrigens quer durch alle Generationen und soziale Schichten. Pommes? Nein, jung und alt essen viel lieber Kloß mit Soß‘. Das augenscheinlich Besondere am Coburger Kloß ist, daß er nicht durch die Soße kullert, denn er rutscht regelrecht auf den Teller, was ihm den Namen „Coburger Rutscher“ einbrachte. Im tiefen Teller breitet er sich aus, legt sich genüßlich hin und wartet auf die Soße. „Er sieht ein bißchen aus wie ein liegendes Brüstchen“, schmunzelt der Kloßexperte und Inhaber der Coburger Kloßküche, Diethard Brödenfeld. Er muß es wissen. Seit 1977 bietet er den Hausfrauen in der Residenzstadt die Möglichkeit, am Sonntagmorgen ganz gemütlich auszuschlafen und der Familie dennoch frische Klöße servieren zu können. Die aufwendige und zeitintensive Herstellung übernimmt nämlich die Kloßküche.

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