Sculpture by the sea – sculpture in the sea

Die Würzburger Bildhauerin Angelika Summa ringt in Australien mit dem Pazifik um das wahre Aussehen eines Aliens.

Viele Bildhauer/innen gibt es nicht, nicht in Franken, nicht in Deutschland, und vermutlich sogar weltweit, die im strengen Sinne auf eine Kooperation mit dem Pazifischen Ozean verweisen können. Dabei, so ganz freiwillig ist die Würzburger Bildhauerin Angelika Summa ein solches Joint Venture nicht eingegangen. Und vom Ergebnis der Zusammenarbeit war sie im ersten Augenblick sogar gehörig schockiert.
Daß ihre Teilnahme an einer der größten und bedeutendsten Skulpturenausstellungen der Welt, „Sculpture by the Sea“ in Australien mit gewissen Unwägbarkeiten verbunden sein könnte, war ihr klar. Zumal sie noch nicht zu den Größen der Kunstszene zählt, denen Assistenten und Kuratoren sogar das Brillenetui tragen. Sie rechnete mit Problemen beim sechswöchigen Schiffstransport ihres rund 350 Kilogramm schweren „Alien – Selbstbewußtsein ist ein Virus aus dem All“; sie rechnete mit branchenüblichen Querellen mit Kuratoren, Veranstaltern und Hilfskräften in Sydney. Sogar die ganz natürlichen Risiken hatte sie auf dem Schirm: Flugzeugabsturz, metallschreddernde Haifische, meterlange Krokodile, die giftigsten Spinnen, alljährlich veranstaltete Buschfeuer, schließlich den „Melbourne-Cup“, also den Tag, an dem alle Australier spinnen – und wochenlanges Kopfstehen ist auch nicht nur ein Vergnügen.

anzeige

anzeige
Sie möchten den Artikel gerne zu Ende lesen?

Das Franken Magazin steht unseren Abonnenten als Online-Archiv kostenlos zur Verfügung. Wenn Sie unseren Service also in vollem Umfang nutzen möchten, abonnieren Sie am besten noch heute unsere Print-Ausgabe und erhalten den Online-Zugang gratis.

Abonnement abschließen
Ich bin bereits Abonnent

Sie können sich noch nicht entscheiden? Einige Artikel sind auch für Nicht-Abonnenten kostenlos. Hier finden Sie eine Übersicht aller kostenlosen Artikel: Zur Kategorie 'kostenlos'