Schutz und Zierde

Altägyptischer Schmuck im Knauf-Museum in Iphofen

Hochmodern ist auch heute noch, was die alten Ägypter und Ägypterinnen an Schmuck trugen, Halsketten, Ohrringe, Fingerringe, Armbänder etc. Nur die tiefergehende Bedeutung solch schöner Accessoires ist heute meist vergessen. Die Bewohner des Niltals, vom einfachen Handwerker über Beamte bis zum Pharao und seinem Hof, trugen Schmuck in reicher Auswahl, einerseits als Abwehr von Unheil und magische Beschwörung der Götter, andererseits je nach verwendeten Materialien und kunstfertiger Ausführung als Statussymbol. Am kostbarsten waren Silber und Lapislazuli, weil dies von weit her importiert werden mußte; die meisten der dekorativen Stücke bestanden aus farbigem Glas oder Fayencen, teurer waren Halbedelsteine, Steine wie etwa Speckstein, Karneol, Muscheln, Perlen, Elfenbein, Tierknochen, Schnecken und natürlich Gold als Material; leider haben sich Blüten nicht mehr erhalten. Schmuck wurde den Toten bei der Bestattung mitgegeben und konnte bei Ausgrabungen geborgen werden. Leider aber wissen wir nicht mehr, wie die bunten Ketten wirklich aussahen, denn die in den Gräbern verstreuten Kettenglieder müssen heute neu aufgefädelt werden.

anzeige

anzeige
Sie möchten den Artikel gerne zu Ende lesen?

Das Franken Magazin steht unseren Abonnenten als Online-Archiv kostenlos zur Verfügung. Wenn Sie unseren Service also in vollem Umfang nutzen möchten, abonnieren Sie am besten noch heute unsere Print-Ausgabe und erhalten den Online-Zugang gratis.

Abonnement abschließen
Ich bin bereits Abonnent

Sie können sich noch nicht entscheiden? Einige Artikel sind auch für Nicht-Abonnenten kostenlos. Hier finden Sie eine Übersicht aller kostenlosen Artikel: Zur Kategorie 'kostenlos'