Perle des Aktiv-Urlaubs

Langeweile ist im Altmühltal so gut wie unmöglich. Das Altmühltal, das sich über 200 Kilometer von Gunzenhausen bis hinter Eichstätt zieht, dürfte in derTat eines der attraktivsten Feriengebiete Bayerns oder gar Deutschlands sein.

Als ich das erste – und das bisher letzte Mal – vor mehr als fünfzig Jahren ins Altmühltal reiste, war ich wohl nur wenig älter als der Junge, der umringt von einigen Freunden am Computer im BürgermeisterMüller-Museum in Solnhofen den Archaeopterix über den Bildschirm hüpfen läßt und dann mit einer Handbewegung die vor 150 Millionen Jahren im heutigen Jura sich ausbreitende tropische Inselund Lagunenlandschaft in die Landkarte des heutigen Europas verwandelt. Vor fünfzig Jahren gab es das, was heute das Altmühltal nach dem Weserland zum beliebtesten Feriengebiet Deutschlands macht, noch nicht. Keine wunderbar ausgebauten Radwege, keine Angebote zum Paddeln oder Bootsfahren, zum Klettern oder Thermalbaden. Keinen Limeswanderweg und keine rekonstruierten Römerkastelle oder Römermuseen. Keinen Naturpark Altmühltal – er wurde erst 1969 gegründet. Kein Fränkisches Seenland, das ab 1970 entstand. Keinen Main-Donau-Kanal (Baubeginn 1977), keine Universität in Eichstätt (1980). Und auch keinen Archaeopterix.

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