Paßt scho … (Teil 2)

Franken ist eine attraktive Filmkulisse. Von Bad Windsheim über Nürnberg bis Bamberg und Würzburg, in zahlreichen fränkischen Orten und Städten wurden national und international bedeutsame Filme gedreht.

Es ist erstaunlich, was hier alles schon gedreht wurde“, sagt Hans-Jürgen Wunderlich. Der Filmexperte meint damit natürlich in erster Linie solche Streifen, die in seinem Wohnort Nürnberg und Umgebung gedreht wurden. Und diese reichen von den berühmt-berüchtigten Leni-Riefenstahl-Filmen zum dritten und vierten Reichsparteitag der NSDAP aus den 30er Jahren bis hin zu jüngsten Produktionen wie etwa dem Film „Dreiviertelmond“ aus dem Jahr 2011 mit Elmar Wepper in der Hauptrolle. Von den seinerzeit technisch innovativen Propagandafilmen von Hitlers Lieblingsregisseurin Riefenstahl bis zur anrührenden deutschtürkischen Geschichte aus der Jetztzeit – bei der übrigens der gebürtige Würzburger Christian Zübert (bekannt unter anderem durch den Kinderabenteuerfilm „Der Schatz der weißen Falken“ von 2005) Regie führte und auch das Drehbuch schrieb – war es ein weiter Weg. Der Nürnberger Hans-Jürgen Wunderlich weist allerdings darauf hin, daß das Nürnberg-Bild, das die Riefenstahl-Filme transportieren, keine Erfindung des Nationalsozialismus war.

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