Nürnbergs Anschluß an die “Weltluftfahrt”

60 Jahre Flughafengeschichte

Am 16. Juni 1968 feierte die PanAm ihr zehnjähriges Jubiläum auf der Strecke Nürnberg-Berlin.

Der damalige Verteidigungsminister Franz-Josef Strauß bei seiner Ankunft in Nürnberg, Fotografie von 1962

Der damalige Verteidigungsminister Franz-Josef Strauß bei seiner Ankunft in Nürnberg, Fotografie von 1962

Flughafendirektor Starke empfing die Gäste, als gegen 10.20 Uhr der Lautsprecher vom Kontrollturm die Ankunft der Lufthansa-Convair 340 meldete, mit der sich Bundesverkehrsminister Hans-Christoph Seebohm angesagt hatte. Sekunden später schon rollte die strahlend neue Maschine auf dem Flugplatz-Vorfeld aus, wo Bürgermeister (Julius) Loßmann, angetan mit Amtskette, und Ministerpräsident Dr. (Wilhelm) Hoe­gner sich anschickten, den Minister zu begrüßen.“ Mit diesen schwelgenden Worten über die erste Landung eines Passagierflugzeugs berichtete die Presse vor 60 Jahren über die Eröffnung des inmitten des Knoblauchslandes erbauten Flughafens und hieß Nürnberg in der „Weltluftfahrt“ willkommen. Wer den Albrecht Dürer Airport Nürnberg im 60. Jahr seiner Geschichte betrachtet, stellt bald fest: Aus bescheidenen Anfängen ist Großes geworden! Nach der völligen Zerstörung des früheren Flugplatzes am Marienberg als einziger deutscher Verkehrsflughafen auf völlig neuem Areal erbaut und am 6. April 1955 feierlich eröffnet, wuchs der Airport schnell. Als 1958 mit der Caravelle erstmals – und von vielen Schaulustigen bestaunt – ein Düsenflugzeug über die angrenzenden Äcker donnerte, war noch nicht absehbar, daß im Jahr 2014 einmal 3,3 Millionen Fluggäste hier ankommen bzw. abreisen würden und daß der Flughafen Arbeitsplatz für rund 3 800 Beschäftigte werden würde. Denn im ersten Betriebsjahr wickelte ein sehr überschaubarer Personalstamm lediglich 32 000 Passagiere ab.

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