Mit vereinter Kreativität

Hammelburg feiert sein 1300. Stadtjubliläum

Bei solch einem Wetter – Nieselregen aus zementgrauem Himmel und kalte Böen – wirkt keine Stadt der Welt einladend. Hammelburg macht da keine Ausnahme. Daß es auch ganz anders sein kann, läßt sich aber leicht vorstellen. Ein großer Teil des wohlproportionierten Marktplatzes mit dem ursprünglich aus der Renaissance stammenden Rathaus und dem prachtvollen, gleichaltrigen Marktbrunnen ist mit kleinen Tischen, Stühlen und jetzt natürlich zusammengeklappten, großen Sonnenschirmen bestückt. Aber die Sonnenuhr an einem der umstehenden Gebäude in Gold und Blau zeigt bei bedecktem Himmel die Stunde Null. Die wenigen Passanten ducken sich unter düstere Regenschirme. Selbst die heiteren Fahnen mit der Aufschrift „Frankens Saalestück“ und „1300 Jahre Hammelburg“ in zarten Farben sehen heute nur ausgebleicht aus. Auch das Versprechen auf Frankenwein in der „ältesten Weinstadt Frankens“ mag nicht so recht zünden. Kein günstiger Zeitpunkt also, um die überschwappende Feierlaune dieser properen und lebendigen Kleinstadt zu erleben.

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