Mit dem Lama zum Selbst

Die sanften Tiere helfen gestressten Menschen ebenso wie Behinderten

Zaghaft nähert sich Tizian dem seltsamen Tier. Das guckt ihn zunächst neugierig an. Tizian richtet den Blick zu Boden, streckt aber dennoch den Arm aus. Vorsichtig berührt er den langen, wolligen Hals. Als er den Kopf wieder hebt, berührt die weiche Nase zärtlich seine Wange. Tizian kichert. Das Eis ist gebrochen. Diese Begegnung ist Teil einer Therapie, denn der 25jährige tut sich schwer, Nähe zuzulassen. Tizian ist geistig behindert. In der Fördergruppe des Wohnheims St. Elisabeth im oberfränkischen Lichtenfels, einer Abteilung des Heilpädagogischen Zentrums der Caritas, wird Tizian betreut – zusammen mit 16 weiteren Menschen mit schwerer geistiger, körperlicher oder psychischer Behinderung. Neben einfachen Spielen, Laufförderung und Krankengymnastik gehört der Besuch der Lamas seit einigen Monaten zum Programm. Die sanften Tiere sollen eine beruhigende Wirkung auf Menschen haben.

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