Menosgada, die Stadt über dem Maintal

Um 100 v.Chr. gab es eine keltische Metropole am Obermain, auf dem Staffelberg.

„Als ich zum ersten Mal auf dem Staffelberg stand, wußte ich, das ist ein ganz besonderer Ort“, schwärmt der Bamberger Kabarettist und Buchautor Helmut Vorndran. Er habe etwas Mystisches gespürt und sich gefragt, wie der keltische Fürst vor mehr als zweitausend Jahren dort gelebt hat. Eine 49 Hektar große Befestigung gab es damals auf dem Staffelberg, ein keltisches Oppidum, wie die Römer solche Anlagen nannten. Von 150 bis 50 vor Christus hatte diese Siedlung ihre Blütezeit. Der griechische Geograph Claudius Ptolemäus gab ihr den Namen Menosgada, das heißt so viel wie „Stadt über dem Maintal“. Schon in den 1980ern habe Vorndran gewußt, daß er über die „erste fränkische Stadt“ einen Roman schreiben wird. Jetzt, fast 30 Jahre und acht Frankenkrimis später, setzt er sein Wunschprojekt in die Tat um. „Mein Roman befaßt sich mit dem Alltagsleben der Kelten und beruht auf historischen Fakten“, verrät der Autor. Doch wer waren die Kelten? Von ihnen ist viel weniger überliefert als von den Germanen oder von den Völkern des Mittelalters. Das hat seinen Grund.

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