„Man wird immer detailversessener“

Geigenbauer-Ehepaar in Bamberg pflegt die Kunst des barocken Instrumentenbaus.

Auf der Werkbank liegt der Corpus eines halbfertigen Streichinstruments. Der Steg ist bereits aufgepaßt, doch es fehlen noch die Saiten. Die charakteristische Lackierung, die das Holz rötlichbraun schimmern läßt, erhält gerade ihre abschließende Politur. Es herrscht eine angenehme und zugleich intensive Arbeitsatmosphäre in den Räumen des Meisterateliers für Geigenbau von Veronika Dreysse und Carsten Hoffmann in der Friedrichstraße in Bamberg, wo sich die beiden Geigenbauer vor vier Jahren niedergelassen haben. Nach diesen ersten vier Jahren in der oberfränkischen Domstadt blicken Veronika Dreysse und Carsten Hoffmann auf einen europaweiten Kundenstamm. „Unsere Instrumente werden von Studenten, professionellen Musikern, Professoren von Musikhochschulen oder ambitionierten Laien gekauft“, gibt der in Esslingen am Neckar Geborene Auskunft. Auch die Musiker und Musikerinnen der Bamberger Symphoniker haben mit dem Meisteratelier in der Friedrichstraße Kontakt aufgenommen. Sie und das renommierte Orchester an der Regnitz gaben auch den Ausschlag für das junge Meisterpaar, im Jahre 2009 ihr Atelier in Bamberg zu eröffnen. Das „Flair der Stadt“ sprach für die Entscheidung und natürlich das „für die Größe der Stadt wahnsinnig gute Orchester,“ so Carsten Hoffmann.

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