Liebe Leserin, lieber Leser,

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Unser Titelbild entstand im Blauen Schloß in Obernzenn.

normalerweise wollen wir an dieser Stelle, also: virtuell, die Welt verändern. Na, gut, Sie als Leserin oder Leser wissen es: Das wollen wir mit unserer Zeitschrift sowieso. Nicht mit der Faust oder dem erhobenen Zeigefinger, eher indem wir – und sei es zwischen den Zeilen – eine Welt propagieren, in der man anständig miteinander umgeht, niemanden diskriminiert und womöglich gar anderen hilft, sie in ihrem Lebenskampf unterstützt.

Ohne jetzt zu salbungsvoll daherreden zu wollen, aber aus einer solchen Grundhaltung heraus sollte Journalismus praktiziert werden. Menschlich, aufklärend und parteilich, unter Umständen auch für eine Region. Zugegeben bei solchen Worten schwingt stets auch etwas Wehmut mit, die sich auf die Überzeugung stützt, daß Journalismus ein Auslaufmodell ist. Es wird vermutlich bald keinen Journalismus mehr geben, jedenfalls in keinem nennenswerten Umfang, weil Zeitschriften und Zeitungsverlage ihren sogar in der Verfassung verankerten gesellschaftspolitischen Auftrag einfach (übrigens seit längerem) nicht mehr ernst nehmen, nur noch wirtschaftliche Interessen zählen, was sich auf längere Sicht genau so verheerend auswirkt wie Zensur und politische Beschneidung der Pressefreiheit. Bestenfalls führt dies zu defekten Demokratien, in denen die Bürger mal mit mehr, mal mit weniger Gewalt auf Linie gebracht werden. Aber greifen wir unserer jetzt gestarteten Serie über die Medien in Franken nicht vor. Eigentlich wollten wir hier bloß mitteilen, daß es uns durchaus mit Ehrgeiz jetzt auch im Internet gibt. Unter www.franken-magazin.net können Sie als Abonnent nun nicht nur das aktuelle Heft lesen, bisweilen sogar mit mehr Bildern als in der gedruckten Ausgabe, können, wenn Sie noch kein Abo haben (eines abschließen – kleiner Scherz!), einige Artikel auch kostenlos einsehen, können unseren Blog lesen, können Kommentare abgeben, und in absehbarer Zeit werden Sie unsere Webseite auch als Archiv nutzen können. Wir werden uns jedenfalls bemühen, möglichst zügig die älteren Ausgaben des Franken-Magazins einzupflegen. Natürlich verstehen wir dies nur als zusätzliches Angebot. Nach wie vor ist uns unsere gedruckte Ausgabe wichtiger, und sie soll auch noch attraktiver werden. Wir haben das Layout, wie wir meinen: verbessert, und zukünftig soll das Bild, sollen große Bilder eine noch wichtigere Rolle spielen – ohne Einschränkungen beim Text. Jetzt müssen Sie sich bloß noch gemütlich hinsetzen und unsere neue Ausgabe lesen. Sie können auch erst einmal einfach durchblättern und dann später lesen.

Wolf-Dietrich Weißbach & Stefan Kendl
Die Verleger


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