Kunstfälscher

kunstfaelscherKunstfälscher werden immer dreister. Erst kürzlich wurde auf der inzwischen beendeten Mainfranken-Messe in Würzburg auf dem Stand des Mainfränkischen Museums dieses Machwerk entdeckt. Man fragt sich dabei, ob die Museumsleitung ernsthaft glaubte, das kunstverständige Publikum dieser traditionellen Verbrauchermesse damit hinters Licht führen zu können. Vermutlich merkt wirklich jeder, daß in das Gemälde eines unbekannten Meisters aus den Jahren um 1770 bis 1780 einfach Löcher geschnitten wurden, durch die Bayerns Justizminister Winfried Bausback, die Fränkische Weinkönigin Kristin Langmann und, ganz rechts neben Frau Zobel, die Präsidentin des Bayerischen Landtags Barbara Stamm blicken. Selbst wenn man der Ansicht ist, daß diese Persönlichkeiten einen Platz im Museum verdient hätten, sollte man es sich nicht so leicht machen. Erstens hätten die drei ihren Kopf weiter in die ausgeschnittenen Öffnungen stecken und man hätte zweitens mittels etwas Make-up die Gesichtsfarben angleichen müssen..

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