Jüdisches Leben in Steinach

Mit dem Buch „Zwei Gesichter“ ist es dem fränkischen Autor Klaus Gasseleder gelungen, ein ergreifendes Bild vom Schicksal der jüdischen Familie Frank und der Zerstörung eines Rhöndorfes in der Nazizeit zu zeichnen. In einem Rückblick wird die noch „heile“ Welt der jüdischen Familien zwischen 1900 und den 30er Jahren geschildert. Eine beeindruckende Spurensuche.

Die entscheidende Begegnung fand am letzten Tag eines Wanderurlaubs in der Rhön statt. Klaus Gasseleder stieß im Dorf Steinach auf die Spuren jüdischer Bürger und ihres plötzlichen Verschwindens. Zusätzlich motiviert, deren Schicksalswege zu verfolgen, wurde er durch die Lektüre des Buches „Die Ausgewanderten“ von W. G. Sebald. Daraufhin forschte der Schriftsteller hartnäckig in Archiven, las Chroniken, erschloß sich Erinnerungen unter den Nachkommen der Familie Frank und griff auf weitere Berichte von Zeitzeugen zurück.

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