Jedes einzelne Flattertier zählt

Franken bietet als eines der höhlenreichsten Gebiete Deutschlands vielen Fledermäusen Schutz und Lebensraum. Zwar hat der Bestand noch immer nicht das Niveau von vor dem Zweiten Weltkrieg erreicht, aber dank der fränkischen HöhlenforscherInnen geht es mit den Fledermäusen wieder aufwärts.

Mit dem Fernglas in der Höhle: Das ist für Ingrid und Peter Heubes zu Anfang jeden Jahres normal. Gemeinsam mit anderen Fledermauszählerinnen und -zählern sichten sie an mehreren Wochenenden den Bestand der gefährdeten Tiere, wenn diese im Winterschlaf an einer Stelle verharren. Peter Heubes liegt am Boden der Maximiliansgrotte und schaut mit dem Fernglas an die Höhlendecke. Dort hängt eine ganze Traube von Fledermäusen. Er zählt sie einmal, zählt noch einmal und kommt wieder auf 42 Individuen vom Gro­ßen Mausohr. Es ist Samstagmittag Ende Februar. Seit drei Stunden durchstreifen Ingrid und Peter Heubes gemeinsam mit Renate Illmann und Birgit Hoffmann mit Kopf- und Handlampen die Maximiliansgrotte. Sie gehören der Forschungsgruppe Höhle und Karst in Franken e.V. (FHKF) mit Sitz im Nürnberger Schloß Almoshof an – die höhlenspezifische Tierwelt ist ein Spezialgebiet der Höhlenforschung. Der Fleder­mausschutz ist eines der Arbeitsfelder der ambitionierten Forschungsgruppe, die im Herbst 2014 ihr 50jähriges Jubiläum feierte.

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