Hoffmanns Verführungen – Gastronomie in der Bamberger Theaterrose

Der Bamberger Dichter Ernst Theodor Amadeus, kurz E.T.A. Homann, war dafür bekannt, daß er gern in Wirtsstuben saß und sich dort ein Glas oder auch mehrere guten Weins gönnte. Wahrscheinlich hätte er sich bei „Homanns“ im Erdgeschoß „seines“ Theaters sehr wohl gefühlt. Da er aber ein paar Generationen früher gelebt hat, konnte er dem heutigen Restaurant nur seinen Namen hinterlassen. Hier bieten Armin Andres und Michael Bezucha Gastronomisches vom Feinsten in lockerer Atmosphäre.

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Jörn Weinert (l), Michael Bezucha

Es kommt schon einmal vor, daß der Kellner aus dem „Hoffmanns“ nach drüben auf die Bühne eilt, weil dort in einem Stück gerade ein Bediener gebraucht wird – oder der Regisseur eigens die Rolle für einen Kellner aus dem „Hoffmanns-Team“ hineingeschrieben hat. Man arbeitet für und miteinander und spätestens nach der abendlichen Vorstellung trifft man sich ohnehin. Das Herzstück von „Hoffmanns Theatergastronomie“ ist das Restaurant im edlen Ambiente, in dem trotz der eher kühl-eleganten Innenarchitektur stets eine lockere Stimmung mitschwingt. Das liegt sicher auch daran, daß sich hier die Theaterwelt von nebenan spiegelt, wenn sich Schauspieler, Kritiker und Zuschauer nach der Vorstellung noch auf ein Glas zusammensetzen, um die gerade gesehene Auührung zu loben oder in Stücke zu reißen. Ein bißchen Großstadt Flair mitten in Bamberg.

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