Grenzfälle

Die Zonengrenze bestimmte vierzig Jahre lang das Leben im Grabfeld – Ein Ortstermin mit Ausstellungsbesuch

Grenze0002Königshofen im Grabfeld startete mit einem einachsigen Mopedanhänger ins deutsche Nachkriegswunder. Ab 1955 baute die Schlosserei Weigand zusammen mit der Schreinerei Köhle den „Camping-Boy“, eine pfiffige Ergänzung zu den damals üblichen, noch recht PS-schwachen Zweirädern, die deren Transportkapazitäten deutlich erhöhte. An Werktagen ließ sich damit Werkzeug auf Baustellen fahren, an Wochenenden ging es mit dem „Camping-Boy“ zum Ausflug ins Grüne, und in den Ferien konnte man damit sogar Urlaubsfahrten organisieren. Alfons Weigand, Sohn des damaligen Firmenchefs, denkt gern an jene Jahre zurück. Als sich Anfang der sechziger Jahre immer mehr Menschen Autos leisten konnten, endete auch die kurze Ära des „Camping-Boys“. „Dann hat man die Anhänger nix mehr so gebraucht“, erinnert sich der 71jährige mit einem leichten Anflug von Wehmut.

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