Glücks-Momente

Das Gesicht der Bayerischen Spielbanken hat sich gewandelt. Moderne Architektur, bunte Farben, Lichteffekte und eine großzügige Raumgestaltung dominieren. Heute lockt nicht nur das klassische „Große Spiel“ mit Roulette, Black Jack oder Poker Tausende Besucher in die Casinos. Immer mehr Spieler sitzen fasziniert vor blinkenden und klingelnden Automaten, um den Jackpot zu knacken oder bei Bingo und Automaten-Roulette abzuräumen. Das Spiel ums schnelle Glück boomt. Ein Besuch in den drei Fränkischen Spielbanken Bad Kissingen, Bad Steben und Feuchtwangen.

Das Spiel ums Glück hat Tradition in Franken. Schon um 1800 gab es in Bad Kissingen das Hasardspiel. Doch König Maximilian der Zweite verbot um 1849 das Glücksspiel, weil die Kissinger Bürger den „allgemeinen sittlichen und moralischen Verfall“ befürchteten. So mußten prominente Gäste wie Kaiserin Sissy von Österreich, Leo Tolstoi oder Otto von Bismarck während ihres Kuraufenthaltes in Bad Kissingen auf diese abendliche Kurzweil verzichten. Erst mehr als 100 Jahre später, im Jahr 1955, rollte in dem Kurort wieder die Roulette-Kugel.

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