Geschichten von alten Burgen und den einstigen Bewohnern

Schloß Aschach soll in Bayerns Museumslandschaft zu etwas ganz Besonderem werden

Als ob die Grafenfamilie den Raum eben erst verlassen hätte! Diese Leitidee bei der Neugestaltung des Graf-Luxburg-Museums in Schloß Aschach (Landkreis Bad Kissingen) soll dem historischen Gemäuer und seinen Ausstellungsräumen zu mehr Attraktivität verhelfen – und zu einem zeitgemäßen Auftritt, denn seit Eröffnung im Jahre 1957 präsentiert sich die Ausstellung im großen und ganzen so, wie sie der Kunsthistoriker Max von Freeden seinerzeit gestaltet hatte. Rund 3,1 Millionen Euro will der Bezirk Unterfranken als Eigentümer des Schlosses nun ausgeben, um Aschach wieder zu einer bayerischen Besonderheit zu machen. Zu den Kernstücken dieses architektonischen „Updates“ gehört die barrierefreie Erschließung des Bauwerks, das Karl Graf von Luxburg 1955 dem Bezirk Unterfranken zum Geschenk machte. Knapp 500 000 Euro sind nun allein für den Einbau zweier Aufzüge eingeplant – einer im Bereich der Außentreppe, der bis auf die Höhe des Haupteingangs führen wird, und zum anderen ein weiterer Lift über alle Etagen im Innern des Gebäudes. Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer sollen so jeden Teil des Museum erreichen können. Als oberstem Schloßherrn geht es Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel dabei nicht zuletzt um die Umsetzung der Inklusion. Barrierefreiheit und Denkmalpflege seien für den Bezirk gleichwertige Ziele, sagte Dotzel.

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