Fürsorge und Verpflichtung

Betrachtung zu unserer Verantwortung für die Flüchtlingskrise

Ratlosigkeit gehört mitunter zu den seriösen Geisteshaltungen, vielleicht ist sie sogar vernünftigerweise die einzig mögliche – vor allem, wenn sie nicht lähmt. Allerdings ist Ratlosigkeit angesichts von täglich vermeldetem Flüchtlingselend schwer zu ertragen. Daß dies unzählige Menschen in unserem Land seit Monaten keineswegs davon abhält, konkret zu helfen, wo sie nur können, freiwillig, ehrenamtlich, aus christlicher Nächstenliebe oder – wie der Philosoph Rüdiger Safranski aus seinem überbewerteten Geistreich raunzt – „lächerlicher deutscher Moralduselei“, stärkt dann sogar den kaum noch vorhandenen Glauben an die Vernunft, überhaupt an die Menschheit.

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