Fisch mit Tradition

Warum die Weismainer „Kaulhaazn“ heißen

Das Städtchen Weismain trägt den gleichen Namen wie ein sauberes, kühles Flüßchen, das zwischen den Kalkfelsen des Frankenjura entspringt. Seit jeher hat die Weismain – nicht zu verwechseln mit dem Weißen Main – eine besondere Bedeutung für die Anwohner. Vor allem im 19. Jahrhundert trieb das Flüßchen zahlreiche Mühlen an, mit denen Korn gemahlen, Holz geschnitten und Papier hergestellt wurde. Daher überrascht es nicht, daß in der Gegend traditionell Wasser eine wichtige Rolle spielt. „Die Weismain in Weismain – Wasser in der Stadt“ lautet das Motto eines Erlebnispfads, der vorbeiführt an alten Mühlrädern und zahlreichen Schautafeln, aus der Stadt hin aus bis hin zu einer grünen Wiese mit schattenspendenden Erlen und zahlreichen Spielgeräten, an denen sich Kinder austoben können. Dort, am Weismainer Wasserspielplatz, rauschen Wasserfälle über die Stufen eines alten Wehrs in ein knietiefes Kiesbecken. An dessen Grund verbirgt sich ein seltsamer Fisch, der den Einwohnern Weismains ihren Spitznamen eingebracht hat.

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