Ein zweifelhaftes Buch

Die Journalistin Christiane Kohl berichtet über „Das Zeugenhaus“, einer Randerscheinung der Nürnberger Prozesse.

Das ZeugenhausRechtzeitig zum Jahrestag hat die in Dresden lebende Publizistin Christiane Kohl (Spiegel/SZ) ihr Buch über eine bizarre Randerscheinung der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse vorgelegt. Vor 60 Jahren – ab Herbst 1945 für rund drei Jahre – hatten die amerikanischen Militärs die Zeugen der Anklage wie der Verteidigung gemeinsam in einer kleinen Villa am Stadtrand von Nürnberg untergebracht. Nicht oder noch nicht angeklagte Täter, „niedere Dämonen“, Mitläufer und Nutznießer des NS-Regimes, Sekretärinnen und Ehefrauen von angeklagten Nazi-Größen, mit Widerstandskämpfern und gerade erst befreiten Häftlingen, Überlebenden aus Konzentrationslagern, Opfern. Unter einem Dach!

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