Ein Theater der Bürger

In unserer Serie über die Theater in Franken stellen wir das Stadttheater in Fürth vor.

1898 gründete sich in Fürth ein Theaterkomitee. Eine feste Spielstätte gab es zu jener Zeit bereits, doch den Bürgern war der Bau zu schmucklos und zu klein. An die Bevölkerung erging ein Spendenaufruf. Innerhalb einer einzigen Woche kamen 283 873 Reichsmark zusammen. Die Grundlage für einen neuen Theaterbau war gelegt. Mehr als hundert Jahre sind seitdem vergangen und das Stadttheater Fürth war und ist bis heute ein Bürgertheater. Heute gilt es als dynamische Bühne mit einer Mischung aus Eigenproduktionen und Gastspielen quer durch alle Sparten. Steckenpferd: Tanztheater. Kompanien aus New York und Brasilien, Frankreich oder Italien reisen dafür regelmäßig nach Fürth an, Tanztheater-Abonnements sind restlos ausverkauft. Bespielt werden mittlerweile zwei Spielstätten: Das Theater aus den Jahr 1902 als Bühne für große Inszenierungen und das Kulturforum, vor allem auch als Plattform für Experimentelles.

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