Ein Ich im Kaleidoskop

E.T. A. Hoffmann war Dichter, Komponist, Maler und Jurist. Im E.T. A. Hoffmann-Haus in Bamberg wird man von diesem außergewöhnlichen Geist in Bann gezogen.

Das E.T. A. Hoffmann-Haus ist genaugenommen ein winziges Häuschen am Schillerplatz in Bamberg, nur zwei Fenster breit. Man könnte zweifeln, ob überhaupt ein Schreibtisch da reinpaßt, womöglich gar noch eine Vitrine mit Faksimiles. Und dann tut sich im Inneren eine wahre Schatztruhe auf. Ach was! Schatztruhen, in die alle hineinzuschauen und -zuhören man viel Zeit aufwenden könnte, kann, müßte, muß – ganz nach Neigung und Interessen. Kein Wunder. Denn E.T. A. Hoffmann war viele. Mindestens ein Dichter, ein Komponist, ein Maler und ein Jurist. Und als jeder von diesen wiederum mehrere. „Ich denke mir mein Ich durch ein Vervielfältigungsglas – alle Gestalten, die sich um mich herum bewegen, sind Ichs …“ Mit diesem Zitat wird der Besucher gleich hinter der Eingangstür in einem Spiegelkabinett empfangen. Inmitten von Spiegeln, in denen er E.T.A. Hoffmann sieht, wie ihn Michael Mathias Prechtl, Horst Janssen, Hans Fronius und andere Porträtisten gesehen haben. Und dazwischen seine eigenen Spiegelbilder, die zeigen, wie er selbst aussieht. Als Museumsbesucher, als …, als …

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