Dunkelgrüne Hügel, mal grauer, mal blauer Himmel, aber stets köstliches Naß

Im Herzen des Frankenwalds, umgeben von waldigen Hochflächen, erstreckt sie sich fast wie ein Fjord durch die Täler zwischen Nordhalben und Steinwiesen. Die Ködeltalsperre ist das bedeutendste natürliche Trinkwasser-Reservoir Oberfrankens. Ein Rundweg lockt zum Wandern, Entspannen und Staunen.

500 Millionen Jahre hat die „Environment-Künstlerin“ Natur benötigt, um aus Gestein marinen oder vulkanischen Urprungs wie Tonschiefer, Sandstein, Quarzit, Kieselschiefer, Grauwacke, Kalk, Diabas, Keratophyr und Tuff das zu schaffen, was man heute schlicht den „Frankenwald“ nennt. Fünf Jahre, von 1968 bis 1973,  dauerte es, bis der 48 Millionen D-Mark teure Bau der Trinkwassertalsperre Mauthaus, der sogenannten „Ködeltalsperre“, abgeschlossen war. Damals war das übrigens Bayerns er­ste Trinkwassertalsperre. Da, wo heute die grüne Wasserfläche des Stausees in der Sonne glitzert (was im Winter nicht immer der Fall ist), erstreckte sich früher ein tief eingeschnittenes Tal mit Wiesen, Wäldern und einer Mühle. Wenn man sich den See, der sich so malerisch zwischen den waldigen Höhenzügen erstreckt, ansieht, mag man kaum glauben, daß der von Menschenhand geschaffen wurde. Ist er aber.

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