Die Liebe zum Wissen

Von Mumien, Mönchen und Ungeheuern – Wie es zur ungewöhnlichen Sammlung im Museum Kloster Banz kam.

Seit seiner Gründung um 1070 sah das oberfränkischen Kloster Banz seine geistlichen und weltlichen Bewohner kommen und gehen. Sogar die Klostergebäude sind nicht mehr dieselben wie damals. Nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg wurden sie im Barockstil erneuert. Doch eine gute Seele hat das Kloster Banz nie verlassen, nämlich die Liebe zum Wissen. Sie ist es, die sich wie ein roter Faden durch die Klostergeschichte zieht und scheinbar jeden befällt, der sich an diesen idyllischen Ort begibt, hoch oben auf dem Banzer Berg zwischen den Städten Bad Staffelstein und Lichtenfels.
Von Weisheit und Tatendrang zeugen die Exponate im Banzer Museum, das im sonnigen Sandsteingewölbe der ehemaligen Klo­sterbrauerei untergebracht ist. Auf den ersten Blick haben die drei permanenten Ausstellungen rein gar nichts miteinander zu tun. Neben Berichten über die geistigen Errungenschaften der Benediktinermönche stößt man hier auf eine von Europas bedeutend­sten Fossiliensammlungen. Dazwischen, in der orientalischen Wunderkammer, liegt eine ägyptische Mumie im gläsernen Sarg. Es war die Liebe zum Wissen, die sie alle dort versammelt hat.

anzeige

anzeige
Sie möchten den Artikel gerne zu Ende lesen?

Das Franken Magazin steht unseren Abonnenten als Online-Archiv kostenlos zur Verfügung. Wenn Sie unseren Service also in vollem Umfang nutzen möchten, abonnieren Sie am besten noch heute unsere Print-Ausgabe und erhalten den Online-Zugang gratis.

Abonnement abschließen
Ich bin bereits Abonnent

Sie können sich noch nicht entscheiden? Einige Artikel sind auch für Nicht-Abonnenten kostenlos. Hier finden Sie eine Übersicht aller kostenlosen Artikel: Zur Kategorie 'kostenlos'