Die Eisennorne

Die Würzburger Künstlerin Angelika Summa erschafft aus rauhem und widerspenstigem Draht neue, beeindruckende Formgebilde, DrahtWerke. Dazu nutzt sie traditionelle Handarbeitstechniken (Knüpfen und Spinnen) ebenso wie die üblichen Metallhandwerkstechniken (Schweißen).

„Der Egoist“ nennt die Bildhauerin Angelika Summa eine Skulptur, die aus der Ferne wie ein großes, stählernes Wollknäuel aussieht. Bei näherem Betrachten ist es eine zentnerschwere Kugel, geflochten aus Bändern von Blankstahl, die einen Durchmesser von rund 1,20 m hat. Mit ihrer glänzenden, undurchdringlichen und abweisenden Oberfläche kommt die Plastik dem Charakter eines Egoisten tatsächlich treffend nahe. Objekte wie „Der Egoist“ – Kugeln, Kegel oder Kuben aus Sprengringen, Stacheloder Kupferdraht, verknotet, gebogen und verschweißt zu neuen Erscheinungsformen sind signifikant für das plastische Werk Angelika Summas.

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