Der Traum vom Fliegen: Wie ein Franke den Himmel eroberte

Weisskopf

Gustav Albin Weißkopf

Würde der Motor wirklich die erforderliche Leistung bringen? Würden die Spanten und Streben halten? Würde die Bespannung den gewünschten Auftrieb liefern? Diese und viele weitere Fragen mehr müssen dem 27jährigen Gustav Albin Weißkopf durch den Kopf gegangen sein, als er am 14. August 1901 in Bridgeport, Connecticut, mit seinem selbstkonstruierten Flugapparat zu seinem ersten motorisierten Flugversuch starten wollte. Das mutige Experiment sollte zugleich eine Weltpremiere sein. Denn – so nahm der gebürtige Franke an – vor ihm war noch kein anderer Mensch mit einem motorbetriebenen Flugzeug abgehoben. Die Geschichtsbücher erzählen heute eine andere Geschichte, wonach die Gebrüder Wright diesen Erfolg für sich verbuchen konnten. Die beiden Fahrradmechaniker brachten ihren 12 PS starken Hängegleiter zwar erst am 17. Dezember 1903 in die Luft. Aber im Gegensatz zum Leutershausener Weißkopf konnten sie eine Dokumentation ihrer Premiere samt Foto und Beglaubigungen von Zeugen vorlegen. Weißkopf, der sich ganz und gar auf die technische Umsetzung seines Fluges konzentriert hatte, vermochte zeitlebens nie einen anerkannten Beweis für seine Leistung zu erbringen. Der Ruhm blieb im verwehrt. Zu Unrecht?

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