Der Pakt mit dem Teufel

Eine Ausstellung im Knauf-Museum in Iphofen informiert über den „Hexenwahn in Franken“.

Hoch loderten die Flammen auf dem ehemaligen Seinsheimer Richtplatz am Galgenbrünnlein. Als archäologisches Experiment wurde im Mai ein Scheiterhaufen abgebrannt, der nach den Plänen eines ehemaligen Scharfrichters aufgebaut war. Ein etwa 70 kg schweres Schwein verkörperte den Leib eines Menschen. Durch den kaminartigen Aufbau im Inneren des Scheiterhaufens stiegen die Flammen kerzengerade hoch. Es entstanden extrem hohe Temperaturen. In kurzer Zeit verbrannte das Schwein zu Asche. Was war der Sinn dieses Experimentes? Es war eine Auftaktveranstaltung für die Ende Juli eröffnete Ausstellung „Hexenwahn in Franken“ im Knauf-Museum Iphofen.
Die Ausstellungsmacher wollten eine Vorstellung erhalten, wie es den Menschen erging, die im 16./17. Jahrhundert als angebliche Hexen auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden.

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