Der Hund ist dem Rind ein Wolf

Herbert Sehner aus Thurndorf bei Creußen züchtet Hütehunde. Speziell für die Weidelandhaltung bietet sich der Hund als Arbeitstier – es handelt sich um Border Collies – an und zwar sowohl bei Schafen wie bei Rindern.

Der Border Collie duckt sich schnell unter dem Zaun hindurch, wirft einen Blick zurück und läuft auf leisen Sohlen auf die Schafe zu. „Stop!“ Kurz vor der Tiergruppe erhält er den Befehl, stehenzubleiben. Er legt sich flach hin, wartet die nächste Order seines Herrchens ab. Dann ertönt ein kurzer Pfiff, und der Hund rennt los. Während dieser ersten Manöver sind die Schafe auf den Border Collie vor ihnen aufmerksam geworden, haben sich eng zusammengestellt, ihre Augen wandern hin und her. Ihm gilt ihre ganze Aufmerksamkeit, doch sie reagieren nicht hektisch oder gar panisch. Als der Hund auf sie zukommt, bewegen sie sich in die andere Richtung. Immer in einer geschlossenen Gruppe. Abwechselnd ertönen nun längere oder kürzere Pfiffe, auf die der Hund unmittelbar reagiert. Er treibt die Schafe konzentriert über die Koppel im großen Bogen, ohne sie zu hetzen. Eine gewisse Nervosität ist bei den groß gewachsenen Merino-Schafen spürbar, doch das darf sein.

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