… denn der Bauer fordert in seinem ersten Zorn meist den Abschuß

Besonders und streng geschützt. Das ist der Biber nach europäischem und deutschem Recht. Doch ist dieser Schutzstatus nicht längst überholt?

Der Bayerische Bauernverband (BBV) fordert die Diskussion dieser Frage, zuletzt bei einer Tagung in Herrsching am Ammersee. „Über den strengen Schutzstatus und das Vermarktungsverbot muss nachgedacht werden“, sagte dort BBV-Umweltpräsident Alfred Enderle. Noch eindeutiger Rudolf Fähnlein, der Direktor des mittelfränkischen BV: „Wenn der Biber so zunimmt, braucht er einen strengen Schutzstatus nicht.“ In denTeichlandschaften bei Dinkelsbühl und im Aischgrund sei durch ihn die Gesundheit von Menschen bedroht, weil Teichwirte mit Traktoren in Biberröhren einbrechen können. Hier müsse der Biber ohne Einzelgenehmigung „entnommen“ werden dürfen.

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